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Startklar für zweite Hälfte: Sternstunden im Festival-Zelt Gstaad

Startklar für zweite Hälfte: Sternstunden im Festival-Zelt Gstaad
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Startklar für zweite Hälfte: Sternstunden im Festival-Zelt Gstaad

Das Menuhin Festival Gstaad ist in vollem Schwung. Mit zahlreichen ausverkauften Konzerten und begeistertem Publikum startet das grösste Klassikfestival in den Schweizer Bergen in die zweite Hälfte – mit Weltstars wie Khatia Buniatishvili, Iván Fischer oder Behzod Abduraimov, grossen Orchesterformaten sowie vokalen Glanzmomenten. Darunter sind ein Auftritt von Starbariton Thomas Hampson sowie eine hochkarätig besetzte Aufführung von La bohème mit Benjamin Bernheim als Rodolfo, Carolina López Moreno als Mimì und Sandra Hamaoui als Musetta. Die 70. Ausgabe unter Intendant Daniel Hope dauert noch bis zum 5. September 2026.

Die grossen Formate im Festival-Zelt Gstaad

Das Zeltprogramm wird am 15. August mit einem kraftvollen Auftakt eröffnet: Edward Elgars monumentales Violinkonzert mit Festivalintendant Daniel Hope als Solist sowie Beethovens Fünfte Sinfonie erklingen mit dem Gstaad Festival Orchestra unter der Leitung von Alexander Shelley.

Am 16. August wird in Gstaad erstmals der Beethoven Friendship Award verliehen. Die in Partnerschaft mit dem Beethoven-Haus Bonn vergebene Auszeichnung geht an Iván Fischer und würdigt die Werte der Freundschaft und deren zentrale Bedeutung für das musikalische wie menschliche Miteinander. Die Preisverleihung findet im Rahmen des Konzerts des Budapest Festival Orchestra unter der Leitung von Iván Fischer statt. Auf dem Programm stehen Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 1 «Titan» sowie Rachmaninows Drittes Klavierkonzert mit der britischen Pianistin Isata Kanneh-Mason.

Der 21. August steht ganz im Zeichen von Puccinis La bohème in konzertanter Aufführung. Mit Benjamin Bernheim als Rodolfo, Carolina López Moreno als Mimì und Sandra Hamaoui als Musetta und dem Chor der Bühnen Bern ist die Produktion hochkarätig besetzt. Kernstück der instrumentalen Inszenierung bildet das Gstaad Festival Orchestra. Die musikalische Leitung übernimmt Marco Armiliato.

Am 22. August ist das Royal Danish Orchestra erstmals im Festival-Zelt Gstaad zu Gast. Gemeinsam mit dem Geiger Nikolaj Szeps-Znaider und unter der Leitung von Marie Jacquot präsentiert das Orchester Werke von Abrahamsen, Brahms und Prokofjew.

Festivalliebling Khatia Buniatishvili kehrt am 23. August nach Gstaad zurück. Seit ihrem Debüt im Jahr 2008 ist sie zu einem prägenden Teil der Festivalfamilie geworden. Werke von Schumann, Chopin, Liszt und Schubert entfalten unter ihren Händen jene unverwechselbare Ausdruckskraft, mit der sie ihr Publikum seit Jahren begeistert.

Am 28. August widmet sich Starbariton Thomas Hampson gemeinsam mit dem Royal Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Vasily Petrenko der Musik Alma und Gustav Mahlers. Als einer der bedeutendsten Mahler-Interpreten unserer Zeit lädt Hampson das Publikum zu einem ebenso persönlichen wie eindrucksvollen Konzerterlebnis ein.

Am 29. August erklingen Werke von Tschaikowsky und seinem musikalischen Erben Alexander Tscherepnin. Gemeinsam mit dem usbekisch-amerikanischen Klaviervirtuosen Behzod Abduraimov lassen das Royal Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko die russische Musiktradition aufleben.

Zum Abschluss der Konzerte im Festival-Zelt Gstaad am 30. August sind auch die jüngsten Konzertbesucher eingeladen: Auf dem Programm steht Sergej Prokofjews Peter und der Wolf, gespielt vom Royal Philharmonic Orchestra. Daniel Hope führt als Erzähler durch das berühmte musikalische Märchen.

Nachwuchs im Rampenlicht: die Menuhin Festival Academy

Parallel zu den Hauptkonzerten bietet die Menuhin Festival Academy jungen Musikerinnen und Musikern eine Bühne im Saanenland. In öffentlichen Abschlusskonzerten präsentieren die Teilnehmenden der Meisterkurse die Ergebnisse ihrer intensiven Arbeitsphasen. Einen besonderen Höhepunkt bildet der Menuhin Conducting Prize, der am 13. August im Rahmen der Conducting Academy verliehen wird. Die Preisverleihung bildet den Abschluss einer dreiwöchigen Ausbildung unter der Leitung von Jaap van Zweden, Johannes Schlaefli, Alexander Shelley und Stef Collignon.

Grande Finale: mit Bachs h-Moll-Messe

Auch die letzte Festivalwoche verspricht musikalische Höhepunkte: Mit der gefeierten Sopranistin Julia Lezhneva und dem Kammerorchester Basel, einem stimmungsvollen Barockprogramm mit dem Schweizer Blockflötisten Maurice Steger sowie weiteren hochkarätigen Kammermusikabenden klingt das Festival aus.

Am 5. September findet die 70. Jubiläumsausgabe des Menuhin Festival Gstaad ihren feierlichen Abschluss. Im Mittelpunkt des Abends steht Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe – eines der bedeutendsten Werke der Chorliteratur und ein Gipfelpunkt der Musikgeschichte. Das renommierte Ensemble Arcangelo präsentiert unter der Leitung von Jonathan Cohen eine Interpretation von aussergewöhnlicher musikalischer Tiefe und Ausdruckskraft.

Über das Menuhin Festival Gstaad

Das Menuhin Festival Gstaad wurde 1957 von Yehudi Menuhin gegründet und zählt heute zu den bedeutendsten Klassikfestivals Europas. Jeden Sommer versammelt das Festival internationale Künstlerpersönlichkeiten, renommierte Orchester sowie vielversprechende Nachwuchstalente in den Kirchen und Konzertorten des Saanenlands und des Pays-d’Enhaut. Mit jährlich mehr als 75 Konzerten verbindet das Festival musikalische Exzellenz, Nachwuchsförderung und kulturellen Dialog in einer der schönsten Alpenregionen Europas. Neben hochkarätigen Konzerten engagiert sich das Festival mit seinen Academies, Discovery-Angeboten und Vermittlungsprogrammen für die Förderung junger Musikerinnen und Musiker sowie für einen breiten Zugang zur klassischen Musik. Seit 2026 steht das Festival unter der künstlerischen Leitung des Geigers Daniel Hope. Die 70. Ausgabe findet vom 16. Juli bis 5. September 2026 unter dem Motto Family Matters statt.

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Medienkontakt für Rückfragen:
Menuhin Festival Gstaad
Larissa Thut Davidson              
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