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Fürstentum Liechtenstein

Digital Summit 2026: Globale Technologie trifft europäische Souveränität

Vaduz (ots)

Der Digital Summit hat am 24. März im Vaduzer Saal einmal mehr gezeigt, welche Rolle Liechtenstein als Plattform für digitale Zukunftsthemen im Alpenrheintal einnimmt. Über 450 Entscheidungsträgerinnen und Entscheidungsträger aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik diskutierten aktuelle Entwicklungen rund um Künstliche Intelligenz und digitale Transformation.

Der Digital Summit wurde bereits zum neunten Mal durchgeführt und hat sich in den vergangenen Jahren als führende Digitalkonferenz der Region etabliert. Unter dem Leitmotiv "Globale Technologie trifft europäische Souveränität" bot die diesjährige Ausgabe ein hochaktuelles, thematisch breit gefächertes Programm mit Fokus auf Künstliche Intelligenz und digitale Souveränität.

KI zwischen globaler Dynamik und europäischer Verantwortung

Im Zentrum der diesjährigen Ausgabe stand die Frage, wie Europa im globalen Wettbewerb um Künstliche Intelligenz eine eigenständige und verantwortungsvolle Rolle einnehmen kann. Internationale Expertinnen und Experten zeigten auf, wie technologische Innovation, wirtschaftliche Skalierung und gesellschaftliche Verantwortung zusammen gedacht werden müssen.

Den Auftakt machte Marc Stampfli, Business Director Switzerland bei NVIDIA. Er gab Einblicke in die rasante Entwicklung von Deep Learning, High Performance Computing und Quantencomputing und zeigte, wie leistungsfähige Recheninfrastrukturen zur Grundlage moderner KI-Anwendungen geworden sind, die ganze Branchen transformieren.

Anschliessend rückte Cornelia Diethelm, Gründerin des Centre for Digital Responsibility, die gesellschaftliche Dimension in den Fokus. Sie machte deutlich, dass Vertrauen zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor wird und Unternehmen gefordert sind, ethische Leitplanken nicht nur zu definieren, sondern konkret in ihre Prozesse zu integrieren.

Die Perspektive aus der Forschung brachte Professor Marco Hutter, Professor für Robotik an der ETH Zürich, ein. In seiner Keynote gab er einen fundierten Einblick in die aktuellen Entwicklungen rund um Lauf- und Humanoidroboter. Anhand konkreter Anwendungsbeispiele zeigte er, wie diese Systeme funktionieren und welches Potenzial sie für Industrie und Gesellschaft entfalten.

An der Schnittstelle von Datenanalyse und Life Sciences zeigte Viktoria de La Rochefoucauld, Head of Life Sciences bei Palantir Technologies, wie Künstliche Intelligenz und Daten nicht nur Prozesse effizienter machen, sondern auch Organisationen grundlegend verändern. Im Zentrum steht dabei der Mensch: Unternehmen, die ihre Mitarbeitenden befähigen, selbst Lösungen zu entwickeln, schaffen nachhaltige Wettbewerbsvorteile.

Eine unternehmerische Perspektive brachte Karsten Neugebauer, Unternehmer und KI-Experte sowie Mitgründer der G2K Group, ein. Anhand seines erfolgreichen Exits zeigte er, wie europäische KI-Innovation international skaliert werden kann und welches Potenzial in der Kombination aus Technologie, Unternehmertum und globaler Vernetzung liegt.

Digitale Transformation als staatliche Aufgabe

Auch die öffentliche Hand spielte eine zentrale Rolle im Programm. Wirtschaftsminister Hubert Büchel sprach über die strategische Ausrichtung der liechtensteinischen Digitalpolitik und betonte die Bedeutung klarer Rahmenbedingungen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

Fabian Schmid, Leiter des Amts für Informatik, knüpfte daran an und stellte konkrete E-Government-Projekte vor. Er zeigte auf, wie digitale Lösungen die Effizienz und Nutzerfreundlichkeit staatlicher Dienstleistungen nachhaltig verbessern.

Peter Beck führte als Moderator kompetent durch das Programm.

Plattform für Austausch und neue Partnerschaften

Der Digital Summit 2026 bestätigte erneut seine Bedeutung als zentrale Austauschplattform für digitale Zukunftsfragen in der Region. Neben den inhaltlichen Impulsen bot die Veranstaltung vielfältige Möglichkeiten für persönlichen Austausch und Vernetzung.

Die Veranstaltung wurde von der Standortinitiative digital-liechtenstein.li organisiert und von der liechtensteinischen Regierung unterstützt. Unter dem Patronat des Fürstenhauses vereint die Initiative über 70 Unternehmen und Organisationen mit dem gemeinsamen Ziel, Liechtenstein als führenden Digitalstandort zu positionieren.

Weitere Informationen unter www.digitalsummit.li

Pressekontakt:

Ministerium für Inneres, Wirtschaft und Sport
Martin Knöpfel, digital-liechtenstein.li
Tel. +423 231 18 28
martin@digital-liechtenstein.li

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