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Fürstentum Liechtenstein

Regierungschefin Brigitte Haas zu Arbeitstreffen in Hessen

Vaduz (ots)

Regierungschefin Brigitte Haas hat am Montag und Dienstag den 23. und 24. März 2026, das deutsche Bundesland Hessen besucht, um Arbeitsgespräche mit den Spitzen der hessischen Wirtschaft und Politik zu führen. Dabei standen vor allem aktuelle Herausforderungen der beiden Wirtschaftsstandorte sowie Impulse aus den Finanzmärkten im Zentrum des Austausches.

Vor dem Hintergrund anhaltender Handelsschwierigkeiten, den Kriegen in der Ukraine und dem Iran und deren Auswirkungen auf die Energiemärkte steht die deutsche Wirtschaft vor grossen Herausforderungen, was auch Auswirkungen auf die stark mit Deutschland vernetzte liechtensteinische Industrie hat. Mit Frankfurt am Main beheimatet Hessen den drittgrössten Finanzplatz Europas, an welchem auch liechtensteinische Unternehmen präsent sind und liechtensteinische Behörden am Austausch mit den dort angesiedelten EU-Behörden im Finanzbereich teilnehmen.

Im Arbeitsgespräch zwischen Ministerpräsident Boris Rhein und der Regierungschefin wurden diverse Aspekte der Sicherheitspolitik und des gesellschaftlichen Wandels diskutiert, darunter die Bedrohungen durch die Beeinflussung der öffentlichen Meinung durch andere Staaten. Zudem wurden gemeinsame Fragestellungen im Kontext der aktuellen geopolitischen Entwicklungen besprochen.

Der Austausch mit Finanzminister Alexander Lorz drehte sich um die Herausforderungen und Chancen der beiden Finanzplätze Frankfurt und Liechtenstein. Dabei tauschten sich die liechtensteinische Finanzministerin Brigit Haas und ihr hessischer Amtskollege über Gemeinsamkeiten, neue Regulierungen sowie innovative Geschäftsmodelle aus.

Im Vorfeld der Treffen in Wiesbaden hielt die Regierungschefin einen Vortrag vor dem Schweizerisch-Deutschen Wirtschaftsclub in Frankfurt zum Thema "Stabil, sicher, innovativ - Liechtensteins Weg in die Zukunft". Die Regierungschefin betonte in ihrer Rede, wie Liechtenstein seit Jahrzehnten auf die Pfeiler Stabilität, Sicherheit und Innovation baut - und welchen grossen Beitrag hierzu bewährte Partnerschaften zu freundschaftlich verbundenen Ländern leisten.

Der seit 1971 bestehende Schweizerisch-Deutsche Wirtschaftsclub e.V. legt Wert auf die Förderung der wirtschaftlichen Beziehungen beider Länder und fördert Kontakte zu Behörden und Presse sowie den Wirtschaftsverbänden beider Länder.

Bilder stehen unter www.regierung.li/medienportal zum Download verfügbar.

Pressekontakt:

Ministerium für Präsidiales und Finanzen
Stephan Agnolazza
T +423 236 64 71
stephna.agnolazza@regierung.li

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