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ikr: Kinder für Naturwissenschaften begeistern

Vaduz (ots/ikr) -

Ausprobieren, entdecken und spielerisch lernen - Mit einem Experimentier-Labor will die Förderstiftung MINT Initiative Liechtenstein den Schülerinnen und Schülern technisch-naturwissenschaftliche Fächer näherbringen. Die Regierung unterstützt eine Initiative der LIHK und hat einen entsprechenden Bericht und Antrag zu Handen des Landtags verabschiedet.

Die Liebe zu technischen Fächern entdecken Schülerinnen und Schülern oft erst auf den zweiten Blick. Die Lerninhalte in den Fächern Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) erscheinen vielen zu anspruchsvoll und zu abstrakt. Dabei beinhalten die so genannten MINT-Fächer viele praxisnahe, spannende Themen. Diese möchte die neu gegründete Förderstiftung MINT Initiative Liechtenstein für Kinder erlebbar machen. Unterstützt wird die Stiftung von der Hilti Familienstiftung, der Liechtensteinischen Industrie- und Handelskammer, der Wirtschaftskammer Liechtenstein und der Regierung des Fürstentums Liechtenstein.

"Wir sind überzeugt, dass die MINT-Fächer in einer zukunftsorientierten Bildung eine zentrale Rolle spielen. Und wir glauben, dass wir bei sehr vielen Kindern mit den richtigen Mitteln die Faszination für technisch-naturwissenschaftliche Phänomene wecken können", erklärt Bildungsministerin Aurelia Frick. Früher sei es einfacher gewesen, Technik im Alltag "hautnah" zu erfahren. Man konnte Dinge leichter zerlegen und wieder zusammen bauen. "Heute ist die Technik komplexer, vielschichtiger und durch die Digitalisierung auch abstrakter. Umso wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche den Bezug zu diesen Themen nicht verlieren und Zusammenhänge zwischen Theorie und Praxis erkennen können", so Aurelia Frick weiter.

Das Konzept des Experimentier-Labors sieht vor, dass Angebote während des Unterrichts besucht werden und Kurse als Freizeitaktivitäten gebucht werden können. "Wir möchten, dass die Beschäftigung mit Naturwissenschaften und Technik Spass macht, dass die Kinder schon von klein auf positive Erfahrungen mit den MINT-Fächern machen", sagt Aurelia Frick. Auch für Mädchen, die sich traditionellerweise etwas weniger für technisch-naturwissenschaftliche Themen interessieren, soll es spezielle Angebote geben.

Finanziert werden soll das Labor partnerschaftlich von staatlicher und privater Seite. Die Regierung hat einen Bericht und Antrag zu Handen des Landtags verabschiedet, der die Übernahme von 175'000 Franken jährlich vorschlägt. Dieser wird voraussichtlich in der Dezember-Sitzung des Landtags behandelt.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Bildung und Kultur
René Schierscher, Generalsekretär
T +423 236 60 19

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