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ikr: Arbeitsgruppe zur Erarbeitung eines Vernehmlassungsberichts zur Gründung eines Vereins für Menschenrechte eingesetzt

Vaduz (ots/ikr) -

Nachdem der Bericht und Antrag zur Verwaltungsreform, welcher die Schaffung eines Amtes für Gesellschaft zum Ziel hatte, vom Ministerium für Gesellschaft zur Überarbeitung zurückgezogen wurde, soll im Bereich der Chancengleichheit/Menschenrechte eine rasche und breit akzeptierte Lösung erarbeitet werden.

Vor den Sommerferien haben daher zwischen dem Ministerium für Gesellschaft und Vertreterinnen des Frauennetzes bereits Gespräche über die Gründung eines Vereins für Menschenrechte stattgefunden. Mit der Gründung eines solchen Vereins erhält Liechtenstein eine unabhängige Stelle für Menschenrechte, wie sie bereits in vielen anderen Staaten besteht. Nachdem die Gespräche im September fortgesetzt wurden, hat die Regierung in ihrer Sitzung vom 22. Oktober 2013 beschlossen eine Arbeitsgruppe mit allen von dieser Reorganisation Betroffenen zu bilden.

Die Arbeitsgruppe wird vom Ministerium für Gesellschaft geleitet und hat den Auftrag bis zum 10. Dezember 2013 einen Vernehmlassungsbericht zur Schaffung eines Vereins für Menschenrechte vorzulegen. Überdies soll die Arbeitsgruppe Lösungen für die Wahrnehmung von behördlichen Aufgaben im Bereich der Menschenrechte erarbeiten, die nicht in den neu zu gründenden Verein für Menschenrechte ausgelagert werden sollen.

Kontakt:

Ministerium für Gesellschaft
Thomas Hasler, Bereich Familienpolitik und Chancengleichheit
T +423 236 64 40
www.regierung.li

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