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Schweizer Zuckerrüben werden nachhaltig angebaut

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Medienmitteilung vom 08.04.26

Schweizer Zucker AG

Schweizer Zuckerrüben werden nachhaltig angebaut

Damit die Schweiz die Klimaziele der Agenda 2030 erreicht, ist auch die Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft gefordert. Entsprechend unterstützt die Schweizer Zucker AG auch den Rübenanbau in der Landwirtschaft. Zusammen mit 270 Landwirtschaftsbetrieben in der Schweiz und Deutschland hat die Schweizer Zucker AG eine Treibhausgasbilanz des Zuckerrübenanbaus gerechnet. Diese bildet die Basis für die nächsten Schritte im landwirtschaftlichen Klimaschutz.

Der Anbau und die Verarbeitung von landwirtschaftlichen Produkten ist stets mit Treibhausgasemissionen verbunden. Bei der Zuckerproduktion fallen diese einerseits beim Anbau, andererseits auch bei der Verarbeitung in den Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld an. In der Verarbeitung der Zuckerrüben hat die Schweizer Zucker AG bereits seit Jahrzehnten grosse Anstrengungen unternommen. So wurde beispielsweise bereits Anfang der Nullerjahre komplett von Heizöl auf Erdgasfeuerung umgestellt. Auch in jüngster Vergangenheit wurden mit dem Holzheizkraftwerk in Aarberg oder der Bioenergie in Frauenfeld grosse Meilensteine in der Bereitstellung von erneuerbaren Energien erreicht. Diese Massnahmen tragen dazu bei, dass sie die durch SBTi (Science Based Targets initiative) validierten Ziele bis 2030 erreichen werden. In einem nächsten Schritt geht es nun darum, auch im Rübenanbau weitere Potenziale zur Reduktion von CO2 auszuschöpfen. In diesem Zusammenhang wurde bei einem Teil unserer Rübenpflanzer mit dem WCFT (World Climate Farm Tool), das von der bio.inspecta betrieben wird, eine Klimabilanz ihres Betriebes gerechnet. Total nahmen 237 Betriebe in der Schweiz und 29 aus Deutschland an der Studie teil.

Wertvolle Erkenntnisse für den Weg in die Zukunft

Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich So wurde festgestellt, dass Emissionen aus dem Dünger im Verhältnis den grössten Anteil am Treibhausgas-Fussabdruck der Zuckerrübe ausmachen. Dazu gehören einerseits die Emissionen aus der Herstellung des Mineraldüngers, andererseits Lachgasemissionen auf dem Feld, welche durch die Ausbringung des Düngers entstehen. An zweiter Stelle folgen die Emissionen aus dem Treibstoff für die Traktoren und Erntemaschinen. Zentral für einen tiefen Fussabdruck der Zuckerrübe sind jedoch auch gute Hektarerträge und hohe Zuckergehalte. Das WCFT hat sich als Tool gut bewährt und ist mit entsprechender Beratung einfach zu bedienen.

Diese Erkenntnisse helfen der Schweizer Zucker AG, den Rübenanbau in der Schweiz noch nachhaltiger zu gestalten. Aktuell ist sie dabei zusammen mit motivierten Rübenpflanzern Massnahmen in den Bereichen Dünger und Treibstoff umzusetzen. Im Bereich Treibstoff konnte im vergangenen Jahr mit dem Einsatz von HVO100 Diesel bei Rübenrodern wertvolle Erfahrungen mit diesem klimafreundlichen Treibstoff gesammelt werden.

Anfragen für Medienschaffende

  • Andrea Rota, Schweizer Zucker AG, 052 724 74 99
  • Rolf Schweizer, bio.inspecta AG, 021 552 29 99
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