Über 330'000 km im Einsatz: ID.3 noch mit 86 % Batteriekapazität
Cham (ots)
Ein eindrücklicher Langzeiteinsatz zeigt die Leistungsfähigkeit und die Qualität moderner Elektrofahrzeug-Batterien: Nach über 331'000 gefahrenen Kilometern innert fünf Jahren weist die Batterie eines ID.3 Pro S noch immer einen Gesundheitszustand von 86 Prozent auf. Dieser Wert liegt über den 70 Prozent, die Volkswagen nach 160'000 Kilometern oder acht Jahren garantiert. Gefahren wird das Fahrzeug von Nicolas Follonier, Verkaufsdirektor von Jenny Systems, einem Familienunternehmen für Haustüren und Garagentore. Seit fünf Jahren nutzt er den vollelektrischen ID.3 intensiv im Geschäftsalltag - durchschnittlich rund 300 Kilometer pro Arbeitstag oder etwa 66'000 Kilometer pro Jahr.
Deutlich über den Garantieversprechen von Volkswagen: Besonders bemerkenswert ist der Zustand der 77-kWh-Batterie: Mit 86 Prozent liegt die verbleibende Kapazität klar über den Garantieversprechen von Volkswagen. Diese sehen vor, dass die Batterie nach acht Jahren oder 160'000 Kilometern noch mindestens 70 Prozent ihrer ursprünglichen Kapazität aufweist. Das Testzertifikat zeigt zudem, dass insgesamt über 75'000 Kilowattstunden geladen wurden. Davon jedoch weniger als 1,7 Prozent per Gleichstrom an Schnellladern, sondern grossmehrheitlich über Wechselstrom im Geschäft oder zu Hause. Das dürfte mit ein Grund sein, weshalb sich die Batterie in einem solch guten Zustand befindet.
Der Langzeiteinsatz zeigt somit: Selbst bei sehr hoher Laufleistung und intensiver Nutzung bleibt die Batterie leistungsfähig und zuverlässig.
Elektromobilität im Härtetest des Alltags
Im Alltag fährt Nicolas Follonier mit dem ID.3 durchschnittlich rund 300 Kilometer pro Arbeitstag bzw. etwa 66'000 Kilometer pro Jahr. Die bisher zurückgelegte Distanz von 331'013 Kilometern entspricht mehr als acht Erdumrundungen oder rund 1'100 Fahrten zwischen St. Gallen und Lausanne. Trotz dieser aussergewöhnlichen Beanspruchung weist die Batterie weiterhin eine hohe Leistungs- und Kapazitätssubstanz auf. Für Nicolas Follonier war die Wahl des ID.3 sowohl eine ökologische als auch eine wirtschaftliche Entscheidung. Neben der hohen Alltagstauglichkeit profitiert er insbesondere von deutlich tieferen Betriebskosten. "Früher beliefen sich meine Treibstoffkosten auf rund 900 Franken pro Monat", erklärt er. Heute lädt er dank der Solaranlage beim Firmenhauptsitz einen Grossteil seines Strombedarfs kostenlos.
Die Erfahrungen aus dem Langzeiteinsatz bestärken Follonier in seiner Überzeugung: "Man schont die Umwelt, spart Geld und hat erst noch mehr Fahrspass - ich möchte nie mehr zurück zu einem Verbrenner."
Sein Ziel ist ambitioniert: Er will den ID.3 weiterfahren, solange es die Batterie zulässt. Die nächste Marke ist bereits definiert: eine halbe Million Kilometer.
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