Krebsliga Schweiz

7. Blumenverkauf für Krebskranke - Schönheit aufs Fensterbrett!

    Bern (ots) - Am Samstag, 24. Mai 2003, werden zum 7. Mal "Sonnenschein-Süüfferli" zu Gunsten Krebsbetroffener verkauft. In der ganzen Schweiz bauen rund 1000 Helferinnen und Helfer 170 Verkaufsstände auf, um in Freiwilligenarbeit die weissen, roten und lilafarbenen Blumen zu verkaufen. Die kräftigen Pflanzen werden - in einem Terra-Cotta-Topf - zu 15 Franken verkauft. Der Erlös fliesst vollumfänglich in Projekte der Krebsliga Schweiz und ihren kantonalen Ligen. Die "Sonnenschein-Süüfferli" - in der Fachsprache "Impatiens Neu Guinea" - kommen als winzige Stecklinge in die Schweiz und werden hier in Gärtnereien nach den Prinzipien der Integrierten Produktion gross und kräftig gezogen. Sponsor dieser Aktion ist der Verband Schweizerischer Gärtnermeister.

    Schönheit aufs Fensterbrett!

    "Sonnenschein-Süüfferli" lieben zu gleichen Teilen Sonne und Schatten. In diesem Sinne stellen sie beinahe symbolisch die beiden Seiten des Lebens dar - Krebskranke sitzen eindeutig im Schatten. Damit dies für immer weniger der Fall wird und Betroffene immer kürzer auf die Sonne verzichten müssen, setzt sich die Krebsliga Schweiz mit ihren über 20 kantonalen Ligen, präventiv und psychosozial für Krebsbetroffene und ihre Angehörigen ein. Der Blumenverkauf am 24. Mai ist nur ein kleines Stück Arbeit aus einem riesigen Mosaik.

    "Sonnenschein-Süüfferli"  brauchen viel Wasser - daher der Übername "Süüfferli". In manchen Kantonen werden sie "Schattenliseli" beziehungsweise "Fleissige Lisel" genannt, weil sie bei optimalem Standort, einer Düngung alle zwei Wochen und grosszügiger Wasserversorgung (am besten einmal am Tag) vom Mai bis spät in den Herbst hinein in voller Pracht blühen. Die Pracht bleibt besonders rein, wenn welke Blüten und Blätter regelmässig entfernt werden - so fliesst die ganze Kraft aus den Wurzeln in die schönen Blütenblätter.

    Geheimtipp: Impatiens gedeihen auch in nur künstlichem Licht - bringen also auch Farbe in fensterlose Bastelräume oder temporäre Sousparterre-Verkaufslokale.

    Haben Sie gewusst? In Griechenland sind die Impatiens -  "Erotas" genannt - sprachlich quasi direkt mit Eros, dem Gott der Liebe verwandt! Nana Mouskuri singt in einem ihrer Lieder davon. www.valentine.gr/LinkOftheMonth-february2001.htm; http://www.mgardens.org/JS-FSOMOEAOH-MG.html

    Und mehr: Ende April bis Anfang Mai wurde in vorchristlicher Zeit das Hauptfest für "Flora", der italienischen Göttin der Blüten und Gärten, die "Floralia", begangen! Ein fröhliches Volks-Frühlingsfest mit ausgelassenem Brauchtum. Nach einem Teil der Überlieferung galt "Flora" auch als Liebesgöttin (Herder Lexikon, Griechische und römische Mythologie, Herder Freiburg Basel Wien, 1981).

    Am 24. Mai werden Blumen verkauft, die Krebsbetroffenen ein Stück Frühling zurückgeben werden!

    Die Liste der Verkaufsstände finden Sie unter www.swisscancer.ch.

ots Originaltext: Krebsliga Schweiz
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Krebsliga Schweiz
Simone Huber
Projektleiterin
Tel.         +41/31/389'91'19
E-Mail:    huber@swisscancer.ch
Internet: www.swisscancer.ch



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