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ikr: Kompost: wertvoller Bodenverbesserer aus einheimischer Produktion

Vaduz (ots/ikr) -

Kompost - Trotz der insgesamt guten Produktqualität war der Kompostabsatz ab den kommunalen Kompostierplätzen im vergangenen Jahr bescheiden. Durch die Kompostierung von Grünabfällen wird ein wertvoller Dünger und Bodenverbesserer geschaffen. Das Produkt einheimischer Produktion wird günstig angeboten. Bitte zugreifen!

Recycling ist in aller Munde. Dazu gehört auch die fachgerechte Verwertung von Grünabfällen. Die Liechtensteiner Gemeinden leisten hierzu mit dem Betrieb der Kompostierplätze einen bedeutenden Beitrag. Im vergangenen Jahr 2013 wurden rund 30'000 Kubikmeter Grünabfälle auf den gemeindeeigenen Kompostierplätzen verarbeitet. Die regelmässige Grünabfuhr ist dabei noch gar nicht mitgerechnet, da diese Grünabfälle nicht durch die Gemeinden verarbeitet werden.

Hochwertiges Produkt in Bioqualität

Auf den Kompostierplätzen werden die Grünabfälle in hochwertigen Kompost umgewandelt. Dazu sind Zeit und Fachwissen erforderlich. Bis zu einem Jahr dauert es, bis durch die biologischen Abbauprozesse Kompost von höchster Qualität entsteht. Zwar wird die meiste Arbeit durch Unmengen von Mikroorganismen erledigt, doch diese können ihre Aufgabe nur dann optimal erledigen, wenn sie ideale Lebensbedingungen vorfinden. Die Kompostwarte sorgen dafür, dass Temperatur, Feuchte und Luftzufuhr stimmen.

Bevor der Kompost abgegeben wird, muss seine Qualität überprüft werden. Dazu werden durch eine unabhängige Fachstelle systematisch Proben entnommen und auf Inhaltsstoffe und Pflanzenverträglichkeit untersucht. Die Ergebnisse sind erfreulich. Der Kompost hat eine hohe Düngewirkung und zeigt bei Wachstumstests mit verschiedenen Pflanzen sehr gute Ergebnisse.

Vollwertiger Ersatz für herkömmliche Düngemittel

Viele Landwirte wissen von den Vorzügen des Komposts und sparen damit auch beträchtliche Mengen an Kunstdünger ein. Eher wenig Kompost wird jedoch durch Privathaushalte bezogen, obwohl sich dieser auch in Gärten hervorragend einsetzen lässt. Der Kompost gibt seine Nährstoffe dosierter ab als Kunstdünger und kann Substrate auf Torfbasis vollwertig ersetzen. Damit trägt die Verwendung von Kompost auch zum Schutz der Moore bei.

Kostendruck und Neuorganisation

Auch an der Kompostierung geht der allgemeine Kostendruck nicht spurlos vorüber. Mehrere Gemeinden suchen derzeit nach Möglichkeiten, die Kosten für die Kompostierung zu senken. Für weitere Fragen und Auskünfte stehen das Amt für Umwelt und die jeweiligen Gemeinden gerne zur Verfügung.

Kontakt:

Amt für Umwelt
Sven Bürzle, Abteilung Umweltschutz
T +423 236 76 83

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