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ikr: Chancen der Regionalisierung aktiv nützen: Regierungschef Tschütscher bei der Konferenz der Alpenstaaten

Vaduz (ots/ikr) -

"Die Alpen sind nicht nur ein wirtschaftlicher und kultureller Knotenpunkt, sondern aufgrund ihrer Einzigartigkeit auch ein prägendes Element für den europäischen Raum. Für das EWR-Mitgliedsland Liechtenstein ist das Europa der Regionen jeden Tag sehr konkret". Regierungschef Klaus Tschütscher betonte bei der Konferenz der Alpenstaaten in Innsbruck die Wichtigkeit des Alpenraumes für eine länderüberschreitende Zusammenarbeit.

Vielfältige Kooperationsstrukturen

Im Alpenraum hat die grenzüberschreitende Zusammenarbeit eine historisch gewachsene Tradition. 1972 wurde die erste Form der institutionalisierten multilateralen grenzübergreifenden regionalen Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft der Alpenländer in Tirol ins Leben gerufen. Dieser Zusammenschluss von Gebietskörperschaften auf der Ebene unterhalb der National- und Bundesstaaten erfüllte den Gedanken des Regionalismus in Europa zum ersten Mal mit Leben. Neben der Arge Alp gibt es bereits seit Jahren vielfältige weitere Kooperationsstrukturen, die die konsequente und bewährte grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Alpenraum untermauern. Ziel soll dabei sein, eine bessere Vernetzung sämtlicher Initiativen zu erreichen, um das Potenzial dieser zahlreichen Kooperationen für den Alpenraum voll auszuschöpfen.

Regeneration durch regionale Zellen

Regierungschef Klaus Tschütscher diskutierte in Innsbruck zusammen mit Österreichs Bundespräsidenten Heinz Fischer, EU Kommissar Johnes Hahn, Gastgeber und Tirols Landeshauptmann Günther Platter sowie den Vertretern der Alpenregionen über die Notwendigkeit eines starken Impulses für eine gemeinsame Alpenstrategie. "Normalerweise profitiert ein Land und damit auch Europa von kraftvollen Regionen. Denn die Vitalität, die Leistungsfähigkeit, die Vielfalt und der kulturelle Reichtum unseres ganzen Kontinentes regenerieren sich in erster Linie aus den zahlreichen regionalen Zellen. Wir nützen die Chancen der Regionalisierung gemeinsam mit unseren Nachbarn und Partnern in der Bodensee-Region aktiv", so Regierungschef Klaus Tschütscher.

Fortsetzung der Kooperationen

Auf EU-Ebene haben der Rat, die Kommission und der Ausschuss der Regionen die Wichtigkeit grenzüberschreitender Kooperationen in Form der Entwicklung von makroregionalen Strategien wiederholt unterstrichen. Mehrfach wurde dazu aufgefordert, die Arbeiten an zukünftigen makroregionalen Strategien in Zusammenarbeit mit der Kommission fortzusetzen.

Kontakt:

Information und Kommunikation der Regierung
Markus Amann
T +423 236 63 06

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