Steinel Solutions AG muss Verantwortung übernehmen
Olten (ots)
Angestellte Schweiz nimmt den angekündigten Stellenabbau zur Kenntnis. Entscheidend sei nun, dass das Konsultationsverfahren fair verläuft und sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Mitarbeitenden gefunden werden.
Angestellte Schweiz, der Verband der Arbeitnehmenden in der Tech- und Industriebranche, nimmt die Ankündigung der Steinel Solutions AG zur Kenntnis, Stellen am Standort Einsiedeln abzubauen und ein entsprechendes Konsultationsverfahren einzuleiten.
Der Verband erkennt an, dass sich das Unternehmen in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld bewegt und dass das eingeleitete Verfahren den Bestimmungen des Gesamtarbeitsvertrags (GAV) sowie den gesetzlichen Vorgaben entspricht. Deren Einhaltung ist aus Sicht von Angestellte Schweiz eine zentrale Voraussetzung für einen fairen und geordneten Prozess.
Tiefgreifender Einschnitt für betroffene Mitarbeitende
Gleichzeitig weist Angestellte Schweiz darauf hin, dass die möglichen Auswirkungen für die betroffenen Mitarbeitenden einen tiefgreifenden Einschnitt darstellen. Es handelt sich um Fachkräfte, deren technisches Know-how über Jahre aufgebaut worden ist und einen wesentlichen Teil der industriellen Wertschöpfung am Standort ausmacht.
"Die betroffenen Mitarbeitenden haben entscheidend zur Qualität, zum Ruf und zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens beigetragen", sagt Jan Borer von Angestellte Schweiz. "Dass nun gerade sie in einer Phase globaler Unsicherheiten mit einschneidenden beruflichen Konsequenzen konfrontiert sind, ist aus unserer Sicht schwierig. Dennoch sind wir zuversichtlich, dass das Verfahren in diesem Fall geordnet verläuft."
Wir fordern sozialverträgliche Lösungen
Der Verband erwartet, dass das Konsultationsverfahren transparent und ergebnisoffen geführt wird und dass die eingebrachten Vorschläge der Mitarbeitenden ernsthaft geprüft werden. Dazu gehört insbesondere die sorgfältige Abwägung von Alternativen sowie Massnahmen, welche die Perspektiven der Beschäftigten nachhaltig berücksichtigen.
Aus Sicht von Angestellte Schweiz stehen dabei folgende Punkte im Vordergrund:
- der Erhalt möglichst vieler Arbeitsplätze am Standort Einsiedeln
- sozialverträgliche Lösungen für die betroffenen Personen
- Investitionen in Qualifikation, Innovation und Wertschöpfung vor Ort
Angestellte Schweiz wird den weiteren Verlauf aufmerksam verfolgen und den Dialog weiterhin konstruktiv unterstützen.
Pressekontakt:
Jan Borer
Arbeitspsychologe / Sozialpartnerschaft & Projekte,
Angestellte Schweiz
Jan.borer@angestellte.ch, +41 44 360 11 59
Tanja Tanneberger
Kommunikation Angestellte Schweiz
tanja.tanneberger@angestellte.ch, +41 44 360 11 21