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Für die Schweiz von morgen: So investiert der SNF in die Forschung

Bern (ots)

Der SNF führt von 2029 bis 2032 seine erfolgreiche Förderung weiter. Mit drei Schwerpunkten stärkt er Forschung, die vernetzt, mutig und vorausschauend ist. Beim Bund hat er 5,4 Milliarden Franken beantragt.

Klimawandel, künstliche Intelligenz und geopolitische Spannungen prägen auch die Schweiz. Forschung trägt dazu bei, diese Entwicklungen zu verstehen und Lösungen zu finden. "Eine starke Forschung ist entscheidend, damit unser Land Krisen bewältigt und die Wirtschaft wettbewerbsfähig bleibt", sagt Torsten Schwede, Präsident des SNF-Forschungsrats.

Im Mehrjahresprogramm 2029-2032 zeigt der SNF, wie er seine Förderung künftig ausrichten will. Den grössten Teil des Budgets investiert er weiterhin in bewährte Instrumente. Aktuell finanziert er über 6000 Projekte mit rund 24'000 Forschenden an Hochschulen und anderen Institutionen. Für 2029 bis 2032 setzt der SNF drei Schwerpunkte:

1. Synergien in der Forschungslandschaft stärken

Mittelgrosse Infrastrukturen wie beispielsweise Testanlagen, Messstationen oder Datenplattformen sind für die Forschung unverzichtbar, benötigen jedoch erhebliche Investitionen. Mit seiner Förderung möchte der SNF Anreize schaffen, damit Forschungseinrichtungen Infrastrukturen abgestimmt entwickeln und gemeinsam nutzen. So lassen sich die finanziellen Mittel des Wissenschaftssystems effizienter einsetzen.

Synergien möchte der SNF ausserdem über seine nationalen Partnerschaften stärken. Zusammen mit Innosuisse entwickelt er das gemeinsame Programm BRIDGE an der Schnittstelle von Wissenschaft und Innovation weiter. Neu will er Fördermittel und Expertise auch mit anderen öffentlichen Institutionen und privaten Stiftungen bündeln, um die Wirksamkeit investierter Ressourcen und geförderter Forschung zu erhöhen.

Sein internationales Netzwerk erweitert der SNF ebenfalls. Stabile Partnerschaften mit anderen Ländern sind wichtiger denn je. Nur eine grenzüberschreitende, gut vernetzte Schweizer Forschung kann global an der Spitze bleiben.

2. Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz stärken

Die Schweiz bleibt dann wettbewerbsfähig, wenn mutige Forschungsideen eine Chance haben. Ihr Nutzen zeigt sich oft erst langfristig, zum Beispiel für wirksame Medikamente, sichere digitale Systeme oder fundierte politische Entscheidungen. Deshalb stärkt der SNF die explorative Forschung und gibt unkonventionellen Ideen mehr Raum in seinem Förderportfolio.

Der SNF will Forschende am Anfang der Karriere gezielter unterstützen und Übergänge zwischen den Karrierestufen erleichtern. Zudem will er ihre unterschiedlichen Berufswege stärker berücksichtigen. Als hochqualifizierte Fachkräfte von morgen sind sie essenziell für Hochschulen, Unternehmen und Behörden.

3. Resilienz von Forschung und Gesellschaft stärken

Pandemien, Naturgefahren oder Desinformation zeigen, wie zentral verlässliches Wissen ist. Forschung kann Zusammenhänge erklären sowie neue Lösungswege aufzeigen. Zugleich sind Forschende immer mehr auf die vielfältigen Perspektiven aus der Praxis angewiesen. Deshalb will der SNF den Austausch mit Politik, Wirtschaft und Öffentlichkeit konsequenter fördern.

Neue Entwicklungen will er früh erkennen und aufgreifen, etwa technologische Umbrüche oder drohende Krisen. Er setzt sich ausserdem für eine verantwortungsvolle Forschungskultur ein. Dazu gehören ein achtsamer Umgang mit KI in der Forschung und die Wahrung der wissenschaftlichen Integrität. Das stärkt das Vertrauen in die Forschung und ihre Ergebnisse.

Die besten Ideen zählen

Auch mit diesen Schwerpunkten bleibt der Kern der SNF-Förderung unverändert: Forschende stellen eigene Fragen und messen sich mit ihren besten Ideen in einem harten, aber fairen Wettbewerb um Projektbeiträge. Für solche thematisch offenen Förderinstrumente verwendet der SNF über 80 Prozent des Budgets. Denn wissenschaftlicher Fortschritt beginnt mit Neugier. Daraus entstehen später Technologien, Therapien oder Bildungsmodelle.

Wohlstand und Wohlergehen sichern

Die Schweiz gehört in Forschung und Innovation nach wie vor zur internationalen Spitze. In den letzten Jahren wurde sie jedoch von anderen Ländern überholt, die ihre Ausgaben für die Wissenschaft systematisch gesteigert haben.

"Wenn die Schweiz ihre Spitzenposition halten will, braucht sie langfristig stabile Investitionen in exzellente Forschung", betont Torsten Schwede. "Mit dem für 2029 bis 2032 beantragten Budget kann der SNF weiterhin die besten Forschenden im Wettbewerb fördern. Durch ihre Arbeit schaffen sie wesentliche Grundlagen für Wohlstand und Wohlergehen."

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Investitionen für die Schweizer Forschung

Im Mehrjahresprogramm 2029-2032 beantragt der SNF beim Bund 5,4 Milliarden Franken für diese Periode.Das entspricht einem jährlichen Budgetwachstum von 3 Prozent gegenüber 2028. Wegen des Entlastungspakets 27 bleibt die langfristige jährliche Wachstumsrate begrenzt und beträgt zwischen 2024 und 2032 im Durchschnitt 1,6 Prozent.

Die zusätzlichen Mittel sollen es dem SNF erlauben, die im Mehrjahresprogramm 2029-2032 vorgesehenen Schwerpunkte anzugehen. Besonders ausbauen will er die Investitionen in Forschungsinfrastrukturen und internationale Zusammenarbeit.

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Der Text dieser Medienmitteilung und weitere Informationen stehen auf der Website des Schweizerischen Nationalfonds zur Verfügung: https://www.snf.ch/de/xkcuY0xUhgctT5Ks/news/forschung-fuer-die-schweiz-von-morgen

Pressekontakt:

Schweizerischer Nationalfonds
Abteilung Strategieprozesse
E-Mail: strategieprozesse@snf.ch

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