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Nachhaltige Entwicklung

Schweizer Beitrag in New York

    Bern (ots) - Die Vorbereitungskonferenz für den Weltgipfel über Nachhaltige Entwicklung (Johannesburg 2002) tagt seit Montag in New York. Serge Chappatte, Leiter der Schweizer Delegation und Vizedirektor der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA), hat heute Donnerstag 31. Januar die Schweizer Position zur Nachhaltigen Entwicklung dargelegt.

    Die Vorbereitungskonferenz für den Weltgipfel zur Nachhaltigen Entwicklung findet vom 28. Januar bis 8. Februar in New York statt. Es ist die zweite von insgesamt vier Vorbereitungskonferenzen für den Weltgipfel in Johannesburg, der vom 26. August bis 4. September stattfinden wird. Hauptthema des Gipfels ist die Umsetzung der am Erdgipfel von Rio im Jahr 1992 beschlossenen Massnahmen.

    Serge Chappatte hob die Bedeutung der nachhaltigen Entwicklung für die Lösung der gravierenden Probleme der Welt hervor, wie zum Beispiel Armut und fehlender Zugang zu den natürlichen und wirtschaftlichen Ressourcen. Entsprechende Rahmenbedingungen sollen dafür sorgen, dass die Globalisierung für alle positive Auswirkungen hat.

    Die Schweiz ist insbesondere im Kampf gegen die Armut und in der Trinkwasserfrage aktiv. Ausserdem beschäftigt sie sich mit Umweltthemen auf internationaler Ebene, mit Fragen der guten Regierungführung in ihren nationalen und internationalen Dimensionen, der Verbesserung der internationalen Zusammenarbeit und Handelsfragen. Die nachhaltige Bergentwicklung ist ein weiteres wichtiges Thema der Schweiz.

    Unser Land strebt am Weltgipfel konkrete Ergebnisse an. Es geht darum, das Stadium der Verhandlungen hinter sich zu lassen und die Umsetzung voranzutreiben. Unter diesem Blickwinkel unterstützt die Schweiz die Idee einer Zusammenarbeit verschiedener Ländergruppen, die von denselben Themen und an konkreten Resultaten interessiert sind. Die Schweiz legt grossen Wert auf Zusammenarbeit und möchte sich insbesondere in den Bereichen Bergentwicklung und Wasser engagieren. Schliesslich beteiligt sie sich aktiv an der Initiative einer Gruppe von Ländern für die Aushandlung eines «Global Deal», von Mechanismen der Zusammenarbeit auf globaler Ebene, um dringende Probleme der Welt zu lösen.

ots Originaltext: DEZA
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