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Gewerkschaftsbund sagt Nein zur schädlichen Postliberalisierung

Bern (ots)

Der Schweizerische Gewerkschaftsbund (SGB) sagt klar
Nein zur heute vom Bundesrat per Gesetz beantragten 
Postliberalisierung. Sie ist schädlich: Ausländische Beispiele 
zeigen, dass damit schlechtere und teuere Dienstleistungen und 
massives Lohndumping verbunden sind. Die aktuellen gewerkschaftlichen
Aktionen gegen den Abbau von Poststellen zeigen, dass die Bevölkerung
auf das gute Niveau der Postdienste nicht verzichten will. Innert 
kürzester Zeit sind fast 120'000 Unterschriften gesammelt worden. Der
Bundesrat politisiert mit seiner Postliberalisierung am Volk vorbei.
Der SGB wendet sich auch entschieden dagegen, dass das neue Gesetz
von der Post nur Verhandlungen über einen Gesamtarbeitsvertrag 
verlangt. Das geltende Recht verpflichtet sie zum Vertragsabschluss. 
Auch die so genannte Branchenüblichkeit ist eine ungenügende 
Sicherheit. Es braucht gegen Lohndumping einen allgemeinverbindlich 
erklärten Gesamtarbeitsvertrag für die ganze Branche.
Der SGB lehnt auch die Umwandlung der Post und der Postfinance in 
eine Aktiengesellschaft ab. Damit sind weder für die Kundinnen und 
Kunden noch für die Angestellten Vorteile verbunden sondern nur neue 
Risiken und weniger demokratischen Einfluss auf den Service public.

Kontakt:

Auskünfte: Rolf Zimmermann, 031 / 377 01 21 und 079 / 756 89 50

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