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ikr: Honorarkonsulat in Houston eröffnet

Vaduz (ots)

Am Freitag, 16. März eröffnete Regierungsrätin Aurelia Frick feierlich das neue liechtensteinische Honorarkonsulat in Houston. Aufgabe des neuen Honorarkonsul, Dennis Houston, ist die Öffentlichkeitsarbeit und Standortförderung Liechtensteins in mehreren Bundesstaaten im Südwesten der USA. Zuvor nahm Frick in New York an der 62. Session der UNO-Kommission über die Rechtsstellung der Frau teil.

Effiziente Wirtschaftsförderung durch neues Honorarkonsulat

Im Südwesten der USA sind verschiedene Liechtensteiner Unternehmen wie beispielsweise Hilti oder RiceTec vertreten. Houston ist die viertgrösste Stadt der USA; Texas ist nach Kalifornien der zweitwichtigste Wirtschaftsstandort der USA. "Diese Region in der USA ist für Liechtensteiner Unternehmen von grosser Bedeutung", äussert sich Frick.

Im Südwesten der USA sind verschiedene Liechtensteiner Unternehmen mit eigenen Niederlassungen oder Tochtergesellschaften vertreten. Der neue Honorarkonsul, Dennis Houston, ist für die Bundestaaten Texas, Arkansas, Louisiana, New Mexico und Oklahoma zuständig. "Liechtenstein in dieser Region bekannt zu machen, ist aus wirtschaftlicher Sicht sehr interessant", sagte Aussenministerin Aurelia Frick. "Honorarkonsulate sind ein effizientes Instrument zur Imageförderung und zur Erweiterung des Beziehungsnetzes."

Zu den Aufgaben von Houston gehört es, den relevanten Zielgruppen das Land Liechtenstein näher zu bringen, wirtschaftliche, politische und gesellschaftliche Kontakte aufzubauen und diese zu pflegen. Dennis Houston kennt Liechtenstein sehr gut: sein Stiftungsratsmandat in der liechtensteinischen Onassis Foundation bringt ihn regelmässig nach Vaduz. Vor seiner Pensionierung war er fast 36 Jahre bei Exxon Mobil tätig. Er verfügt über hervorragende Kontakte sowohl in den Bundesstaaten, für die er zuständig ist, als auch in Liechtenstein.

Errungenschaften nicht vergessen

Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt von Aurelia Frick während ihrer USA-Reise galt der 62. Session der Kommission über die Rechtsstellung der Frau in New York, an der über 100 Staaten teilnahmen. "Die Förderung von Frauen ist eine Priorität der liechtensteinischen Aussenpolitik und für mich auch eine persönliche Berufung", erklärte Aurelia Frick in ihrer Rede. Sie rief dazu auf, Errungenschaften wie das Frauenstimmrecht nicht zu vergessen und aktiv für Gleichberechtigung einzustehen. Ausserdem nutzte sie ihre Rede, um auf das liechtensteinische Engagement zur Bekämpfung von moderner Sklaverei und Menschenhandel aufmerksam zu machen. Frauen und Mädchen sind überproportional davon betroffen.

Kontakt:

Ministerium für Äusseres, Justiz und Kultur
Kathrin Nescher-Stützel
T +423 799 73 08

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