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pafl: Regierung stellt Gesetzesrevision zur Vereinfachung des Rechtshilfeverfahrens vor

Vaduz (ots)

Vaduz 9. April (pafl) - Im Einklang mit den
Empfehlungen aus dem jüngsten Bericht des Internationalen 
Währungsfonds (IWF) beabsichtigt die Regierung eine Teilrevision 
einzelner Bestimmungen im Bereich der Internationalen Rechtshilfe in 
Strafsachen. Ziel ist eine weitere Verkürzung der Verfahrensdauer 
durch eine klare Definition der Beteiligten im Rechtshilfeverfahren 
sowie deren Beschwerdelegitimation und eine Vereinfachung der 
Zustellung von gerichtlichen Anordnungen. Durch die angestrebte 
Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen nimmt die 
Gesetzesrevision auch eine der Forderungen aus dem Schlussbericht für
das Projekt "Futuro" auf, eines 2006 gestarteten Projekts der 
Regierung zur zukünftigen Gestaltung des Finanzplatz Liechtenstein.
"In Liechtenstein werden fast 90 Prozent der Rechtshilfefälle 
innerhalb von sechs Monaten erledigt", sagte Justizminister Klaus 
Tschütscher. "Mit der vorliegenden Gesetzesrevision können unsere 
Behörden auch bei den restlichen 10 Prozent, bei denen es aufgrund 
der derzeitigen Rechtslage Verzögerungen gibt, in Zukunft noch 
schneller reagieren."
Die Gesetztesrevision wurde als Vernehmlassungsbericht heute 
veröffentlicht und kann bei der Regierungskanzlei oder über deren 
Homepage im Internet (www.rk.llv.li - Vernehmlassungen) bezogen 
werden. Die Vernehmlassung, das ist die Zeit, in der die 
Stellungnahmen zur angestrebten Gesetzesrevision von den betroffenen 
Berufsverbänden eingeholt werden können, dauert bis zum 10. Juni 
2008.
English Version
Government presents law reform to simplify mutual legal assistance
proceedings
In accordance with the recommendations from
the latest report of the International Monetary Fund (IMF), the 
Government intends a part revision of individual provisions in 
international mutual legal assistance in criminal matters. The 
objective is a further shortening of the duration of proceedings 
through a clear definition of the participants in MLA proceedings and
their rights of appeal as well as a simplification of the service of 
court orders. By the intended improvement of the legal framework 
conditions, the reform also adopts one of the demands from the final 
report for the "Futuro" project, a Government project started in 2006
for the future shaping of Liechtenstein as a financial centre.
"In Liechtenstein, almost 90 percent of mutual legal assistance 
cases are handled within six months", says Minister of Justice Klaus 
Tschütscher. "With this revision of the law, our authorities will be 
able to react even faster in future also in the remaining 10 percent 
of cases, in which delays can occur as a result of the current legal 
situation."
The revision of the law has been published today as a consultation
report and may be obtained from the Government Chancellery or from 
its homepage on the Internet (www.rk.llv.li - Vernehmlassungen). The 
consultation period, i.e. the time during which statements on the 
intended revision can be obtained from the professional associations 
concerned, will end on 10 June 2008.

Kontakt:

Stabsstelle für Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit
Government Spokeperson`s Office
Tel.: +423 236 74 61
Fax: +423 236 76 81
E-Mail: press@liechtenstein.li
www.liechtenstein.li
www.llv.li

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