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Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke

Hilfswerke geschlossen für Solidaritätsstiftung

Bern (ots)

Die Schweizer Hilfswerke setzen sich geschlossen für
die Solidaritätsstiftung ein. Sie rufen die Stimmberechtigten auf, am
22. September den Gegenvorschlag "Gold für AHV, Kantone und Stiftung"
anzunehmen. Es biete sich die einmalige Chance, ein solidarisches und
zukunftsträchtiges Werk zu schaffen, ohne einen einzigen Steuerrappen
ausgeben und oder das Vermögen aus dem Verkauf der Goldreserven
antasten zu müssen.
Der Bedarf der Stiftung sei klar ausgewiesen, erklärten
VertreterInnen verschiedener im In- und Ausland tätiger
Organisationen in Bern vor den Medien. Im Inland und im Ausland gebe
es immer neue Probleme, für deren Lösung kein Geld zur Verfügung
stehe und für die sich niemand zuständig fühle. Das bringe die
Hilfswerke oft vor ein unmögliches Dilemma, erklärte Christoph
Stückelberger, Präsident der Arbeitsgemeinschaft
Swissaid/Fastenopfer/Brot für alle/Helvetas/Caritas: "Sollen wir
zugunsten der Bekämpfung neuer Probleme wie Aids einfach ein
bestehendes Programm, wie Ernährungssicherung, fallen lassen, einfach
weil die Mittel fehlen?" Die Beiträge der Stiftung brächten "viel
Frischluft für die Solidarität". Stückelberger ertinnerte daran, dass
von den Golderträgen nur ein Sechstel für die Auslandhilfe vorgesehen
sei, der Rest bleibe in der Schweiz.
Als Beispiele, wo die Stiftung eine Pionierrolle übernehmen
könnte, nannten die Hilfswerke im Inland den Kampf gegen Armut, für
die Integration Behinderter in den Arbeitsmarkt und gegen die Gewalt
unter Jugendlichen. Im Ausland stünden Programme zur Linderung von
Armut, gegen Massenkrankheiten wie Aids und Malaria und zur Stärkung
der Menschenrechte im Vordergrund.

Kontakt:

Peter Niggli
Mobile +41/79/262'69'27
Tel: +41/31/390'93'30
[ 007 ]

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