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Ein Nationales Forschungsprogramm über Nutzen und Risiken der Freisetzung gentechnisch veränderter Pflanzen

(ots)

Bundesrat Pascal Couchepin wünscht, dass rasch die Forschungsarbeiten über den Nutzen und die Risiken der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen in der Schweizer Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie aufgenommen werden. Der Chef des Departements des Innern hat den Staatssekretär für Bildung und Forschung, Charles Kleiber, beauftragt, die notwendigen Schritte zur sofortigen Lancierung eines Nationalen Forschungsprogramms (NFP) zu dieser Frage vorzubereiten. Für das NFP ist ein Finanzrahmen von 12 Millionen Franken vorgesehen.

Für das Nationale Forschungsprogramm war ursprünglich eine Laufdauer 
von fünf Jahren geplant. Unter der Berücksichtigung des Resultats 
der Abstimmung vom letzten Sonntag und der Annahme der 
Moratoriumsinitiative, welche dazu führt, dass in den nächsten fünf 
Jahren in der Schweiz keine gentechnisch veränderten Organismen in 
der Landwirtschaft und in der Tierzucht verwendet werden, wünscht 
der Bundesrat, dass die Forschenden ihre Forschungsarbeiten 
schneller in Angriff nehmen, damit am Ende des Moratoriums die für 
die politische Diskussion notwendigen wissenschaftlichen 
Entscheidgrundlagen zur Verfügung stehen.
Die Forschenden sollen dazu beitragen, Lücken über biologische und 
ökologische Zusammenhänge im erwähnten Themenbereich zu schliessen, 
die Kenntnisse hinsichtlich einer anwendungsorientierten 
Biosicherheitsforschung mit Bezug auf die Situation und Problemlage 
in der Schweiz voranzutreiben und die Analyse des Nutzens und der 
Risiken der Einführung gentechnisch veränderter Pflanzen in der 
schweizerischen Landwirtschaft und Nahrungsmittelindustrie auf eine 
solide Erkenntnisgrundlage zu stellen. Zudem sollen auch Fragen des 
Risikomanagements aus politischer, gesellschaftlicher und 
ökonomischer Sicht untersucht werden.
EIDG. DEPARTEMENT DES INNERN
Presse- und Informationsdienst
Auskunft:
Claudine Dolt, Staatssekretariat für Bildung und Forschung, Tel. 031 
322 78 38

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  • 23.11.2005 – 17:32

    Neue AHV-Nummer

    (ots) - Ab 2008 soll die bisherige AHV-Nummer durch eine neue, völlig anonyme Nummer ersetzt werden. Das heutige Nummernsystem stösst zum einen an seine Grenzen und genügt zum andern den Anforderungen des modernen Datenschutzes nicht. Denn die heutige Nummer enthält persönliche Merkmale der versicherten Person. Der Bundesrat hat die entsprechende Botschaft zur Änderung des AHV-Gesetzes verabschiedet, mit der im Übrigen auch die Verwendung der neuen ...