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Nissan Switzerland

NISSAN steigert Betriebsergebnis um 84 Prozent: NISSAN 180 bringt 10,6 Prozent Umsatzrendite

Tokio (ots)

Die Nissan Motor Company gab heute bekannt, dass sie
für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2002 mit einem Anstieg des
Betriebsergebnisses um 84 Prozent auf 348 Milliarden Yen (2,8
Milliarden US$, 3,0 Milliarden Euro) rechnet. Dieses Rekordergebnis
ist den höheren Absatzvolumina durch neue Produkte in Verbindung mit
effizienteren Arbeitsabläufen und niedrigeren Einkaufskosten
zuzuschreiben. Präsident und CEO Carlos Ghosn zeigte sich für das
zweite Halbjahr zuversichtlich und revidierte den erwarteten
Betriebsgewinn für das gesamte Geschäftsjahr von 553 Milliarden Yen
um plus 30 Prozent auf 720 Milliarden Yen (5,8 Milliarden US$, 6,2
Milliarden Euro). Den offiziellen geprüften Halbjahresabschluss wird
das Unternehmen am 19. November 2002 vorlegen.
"NISSAN 180 wurde mit der Überzeugung geschaffen, dass das
Unternehmen jetzt in die zweite und letzte Phase seiner Sanierung
eintreten kann, nämlich in die Phase eines nachhaltigen und rentablen
Wachstums auf der Grundlage attraktiver Produkte und einer
wettbewerbsfähigen Leistungsfähigkeit", so Ghosn. "Wir haben
unermüdlich den Grundstein für Wachstum geschaffen, so dass wir
dieses jetzt auf einem wettbewerbsintensiven Weltmarkt erzielen."
Daneben verkündete Ghosn eine Dreijahres-Dividendenpolitik. Deren
Ziel ist die Verdreifachung von Nissans jährlicher Dividende in Höhe
von 8 Yen pro Aktie im letzten Geschäftsjahr auf 24 Yen für das
Geschäftsjahr 2004, dem Ende von NISSAN 180. Ergänzend sagte er: "Mit
fünf Halbjahren ununterbrochenem Gewinnwachstum haben wir das
Fundament für eine nachhaltige Profitabilität gelegt. Wir streben
nach einer transparenten Dividendenpolitik im Einklang mit unserem
Ziel, in der weltweiten Automobilindustrie hinsichtlich
Profitabilität eine Spitzenposition einzunehmen."
Mit einem erwarteten Umsatz von 3,28 Billionen Yen (26,6
Milliarden US$, 28,2 Milliarden Euro) für das erste Geschäftshalbjahr
2002 rechnet das Unternehmen mit einem Betriebsergebnis von 348
Milliarden Yen (2,8 Milliarden US$, 3,0 Milliarden Euro)
beziehungsweise einer Steigerung von 84 Prozent gegenüber dem
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die erwartete Umsatzrendite von
10,6 Prozent des Nettoumsatzes wird von höheren Absatzzahlen im
Einstiegssegment in Japan sowie von hohen Verkaufszahlen des Altima
und einer verjüngten Infiniti-Familie in den USA getragen.
Wechselkursschwankungen wirkten sich nur geringfügig auf das Ergebnis
aus, die Kostensenkungsprogramme wurden im Einklang mit der
Wachstumsstrategie fortgesetzt.
Ferner berichtete das Unternehmen, dass die Nettoverschuldung des
Automobilbereichs im ersten Halbjahr deutlich von 432 Milliarden Yen
(3,5 Milliarden US$, 3,7 Milliarden Euro) zum Ende des
Geschäftsjahres 2001 auf jetzt 274 Milliarden Yen (2,2 Milliarden
US$, 2,4 Milliarden Euro) gesunken ist. Dieser Rückgang ist auf einen
höheren Cashflow aus der Geschäftstätigkeit und den fortgesetzten
Verkauf von Aktiva zurückzuführen.
Nissan verkaufte im ersten Geschäftshalbjahr 2002 weltweit
1'386'000 und damit 7,5 Prozent mehr Fahrzeuge als im
Vergleichszeitraum des Vorjahres. Diese solide Leistung basiert auf
Nissans Produktplan, der in den drei Jahren Laufzeit von NISSAN 180
nicht weniger als 28 neue Modelle vorsieht. Zwölf davon werden noch
im laufenden Geschäftsjahr eingeführt, die ersten sechs befinden sich
bereits auf dem Markt.
In Japan stiegen die Verkaufszahlen um 12,1 Prozent auf 383'000
Einheiten (einschliesslich sogenannter Minicars). Die
Volumensteigerungen wurden durch neue Einstiegsmodelle wie den March
(japanisches Schwestermodell des neuen Micra) und den Moco
begünstigt. In den USA stiegen die Verkaufszahlen um 8,3 Prozent auf
378'000 Einheiten, wobei sich der Nissan Altima, der Nissan 350Z und
der Infiniti G35 einer hohen Nachfrage erfreuten. In Europa gingen
die Absatzzahlen um 9,4 Prozent auf 251'000 Fahrzeuge zurück, da das
Unternehmen den Schwerpunkt auf Rentabilität legte und derzeit die
Einführung des neuen Micra im Geschäftsjahr 2003 vorbereitet. In den
anderen Weltmärkten stiegen die Verkäufe insgesamt um 16,2 Prozent
auf 374'000 Einheiten. In Mexiko wurde dank der erfolgreichen
Markteinführung des Platina eine Volumensteigerung von 18,4 Prozent
erzielt. In China stiegen die Verkäufe um 80 Prozent auf 36'000
Einheiten.
Die reduzierten Einkaufskosten leisteten mit 102 Milliarden Yen
(830 Millionen US$,  880 Millionen Euro) ebenfalls einen positiven
Beitrag zum Betriebsergebnis. Ghosn führte aus, dass die gestiegenen
Verkaufszahlen in Verbindung mit einer höheren Effizienz der seit
1999 umgesetzten Einkaufspolitik zu messbaren Ergebnissen geführt
haben.
Daneben verwies er auf die jüngste Investition des Unternehmens in
China und das Ziel eines rentablen Wachstums von Nissan auch nach
NISSAN 180. Am 19. September hatte Nissan eine Investition im Umfang
von 8,55 Milliarden Yuan (120,4 Milliarden Yen, 1,03 Milliarden US$)
im Rahmen einer neuen Partnerschaft mit der Dongfeng Motor
Corporation angekündigt. Die Dongfeng Motor Co., Ltd. plant den
Absatz von 550'000 Einheiten bis 2006 - u.a. von 220'000
Personenwagen der Marke Nissan - insgesamt sollen 900'000 Fahrzeuge
innerhalb der nächsten 10 Jahre verkauft werden.
Revidierte Prognose für das gesamte Geschäftsjahr:
Auf der Basis höherer Absatzzahlen im zweiten Halbjahr erhöhte das
Unternehmen seine Volumenprognose um 1,7 Prozent auf 2'838'000
Einheiten und reichte bei der Tokioter Börse eine revidierte Fassung
der Finanzprognose für das Geschäftsjahr 2002 ein.
Für das gesamte Geschäftsjahr 2002 rechnet das Unternehmen mit
einem Umsatz von 6,8 Billionen Yen (55,2 Milliarden US$, 58,8
Milliarden Euro), was einer Steigerung von 9,7 Prozent gegenüber dem
Geschäftsjahr 2001 entspricht. Das Betriebsergebnis soll sich auf 720
Milliarden Yen (5,8 Milliarden US$, 6,2 Milliarden Euro) belaufen,
dies entspricht einer Steigerung von 47 Prozent gegenüber dem
Geschäftsjahr 2001. Die Umsatzrendite wird auf 10,6 Prozent
geschätzt, dies entspricht einem Anstieg von 2,7 Punkten gegenüber
dem vorangegangenen Geschäftsjahr. Das Ergebnis aus der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit wird mit voraussichtlichen 660 Milliarden Yen (5,4
Milliarden US$, 5,7 Milliarden Euro) ausgewiesen, dies entspricht
einem Anstieg von 59 Prozent. Die Gründe hierfür sind die
rückläufigen Finanzierungskosten infolge der gesunkenen Verschuldung.
Der Reingewinn nach Steuern wird auf 490 Milliarden Yen (4,0
Milliarden US$, 4,2 Milliarden Euro) geschätzt, was einer Steigerung
von 32 Prozent entspricht. Bei der Nettoverschuldung des
Automobilbereichs wird mit einem Rückgang auf 80 Milliarden Yen (650
Millionen US$, 690 Millionen Euro) bis zum Ende des Geschäftsjahres
gerechnet - gegenüber 432 Milliarden Yen am Ende des  Geschäftsjahres
2001. Die Prognose für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres 2002
geht von der Annahme aus, dass der Dollarkurs bei 125 Yen bleibt und
der Eurokurs einen Wert von 120 Yen erreichen wird.
Hinweis: Der Einfachheit halber wurden die in US$ und Euro
angegebenen Beträge zum Kurs von 123,1 Yen/Dollar und von 116,3
Yen/Euro angegeben, den durchschnittlichen Kursen für das erste
Halbjahr des Geschäftsjahres 2002.

Kontakt:

Tokio
Gerry Spahn
Tel. +81/3/5565'2208

Los Angeles
Scott Vazin
Tel. +1/310/771'5631

Paris
Frank Shepherd
Tel. +33/1/30'13'6765
[ 017 ]

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