Heilsarmee / Armée du Salut

Dazugehören - die Heilsarmee fördert Inklusion und Teilhabe

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Heilsarmee Schweiz. Inklusion erleben. Hauptquartier Bern. 28.03.2018.
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Bern (ots) - Ergebnisse einer Studie im Auftrag der Heilsarmee zeigen: Die Betriebskultur ist entscheidend, wenn Inklusion, also Teilhabe, gelingen soll. Bestenfalls eine Kultur, die Verschiedenheit grundsätzlich wertschätzt und Teilhabe - so weit wie dies geht - anstrebt. Grundlegend dafür sind drei Faktoren: eine reflektierte inkludierende Haltung, Empathie sowie die Sensibilität der Mitarbeitenden. Alle Studienergebnisse stehen Ihnen zur Verfügung.

Die wissenschaftliche Erhebung hat Herausforderungen und Barrieren der Inklusion sowie Faktoren, die Teilhabe innerhalb und ausserhalb von Institutionen fördern, untersucht. Diesbezüglich tauchten auch mögliche Grenzen auf. In Einzel- und Gruppeninterviews wurden rund 40 Personen (Standortleitende, Mitarbeitende, Klientinnen und Klienten) befragt. Ergänzend fanden in besonders sensiblem Umfeld (z. B. Asylzentren und Kinderheimen) systematische Beobachtungen statt. Die so erhobenen Daten wurden nach den methodischen Leitlinien der Grounded Theory nach Strauss und Corbin ausgewertet.

Interessierte finden hier weitere Informationen: Summary / Zusammenfassung des Schlussberichts (http://ots.ch/Sk8oTh). Auf Anfrage erhalten Sie gerne den ausführlichen "Schlussbericht Inklusion und Teilhabe - Dokumentation einer empirischen Erhebung an ausgewählten Standorten und Korps der Heilsarmee in der Schweiz" (26 Seiten, deutsch und französisch).

So gelingt Inklusion

Auf den drei Faktoren Haltung, Empathie und Sensibilität aufbauend bedarf es des Willens und der Bereitschaft aller Mitarbeitenden und Beteiligten, den Weg der Inklusion trotz zahlreicher Herausforderungen zu beschreiten. In der praktischen Umsetzung von Inklusion sind vor allem Flexibilität, Kreativität und Innovation gefragt - besonders von den Mitarbeitenden. Die Studienergebnisse lassen sich mindestens teilweise auch auf andere Institutionen und Organisationen in der Schweiz übertragen.

Inklusion will die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen mit Verweis auf die Menschenrechte so verändern, dass Menschen unabhängig von ihren Voraussetzungen gleichberechtigt und möglichst selbstbestimmt an allen Lebensbereichen (Bildung, Arbeit, Freizeit usw.) teilhaben können. Dafür setzt sich die Heilsarmee seit jeher entschlossen ein.

Kontakt:

Daniel Röthlisberger
Direktor Sozialwerk
daniel_roethlisberger@heilsarmee.ch, Tel. +41 31 388 06 17

Dr. Oliver Merz
Projektleiter Inklusion und Teilhabe, Forschungsleitung
oliver_merz@heilsarmee.ch, Tel. +41 31 388 05 91



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