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Zeitumstellung im Frühling

Zeitumstellung im Frühling
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Zeitumstellung im Frühling

Eine Herausforderung für Haus- und Wildtiere

Zürich, 18. März 2026 – Mit der Umstellung auf die Sommerzeit am letzten Sonntag im März verschieben sich die Tagesabläufe – das betrifft nicht nur Menschen, sondern auch Haus- und Wildtiere. Hunde, Katzen und Kleintiere brauchen Zeit, um sich an die neuen Fütterungszeiten zu gewöhnen. Gleichzeitig steigt das Risiko für Wildtiere wie Rehe oder Wildschweine in den frühen Morgenstunden, da Berufsverkehr und Dämmerung jetzt zusammenfallen.

Viele Tiere reagieren sensibel auf Veränderungen in ihrer Routine. Katzen zum Beispiel lieben feste Abläufe. Ihre Ess- und Ruhezeiten sind gut etabliert, eine plötzliche Umstellung, wie die Fütterung eine Stunde früher kann irritierend auf sie wirken. Auch Hunde können verunsichert sein, wenn gewohnte Gassi-Zeiten verschoben werden. Janine Cirini, Campaignerin Haustiere bei VIER PFOTEN Schweiz, erklärt, warum schrittweise Anpassung den Stress reduziert: «Die meisten Haustiere haben eine feste Routine. In der Woche vor der Zeitumstellung ist es daher ratsam, Ihr Tier behutsam darauf vorzubereiten, indem Sie beispielsweise die Fütterungszeiten, bei Hunden auch die Spaziergänge und Ruhephasen, täglich um etwa zehn Minuten verschieben.»

Reflektoren an Halsband, Geschirr oder Leine sorgen für Sicherheit in der noch dunklen Morgen- und Abenddämmerung. Freigängerkatzen sollten zeitweise drinnen bleiben, bis sie sich an die veränderten Lichtverhältnisse gewöhnt haben.

Bekannte Rituale wie Kuschel- oder Ruhezeiten sollten während der Umstellungsphase beibehalten werden. So bleiben Haustiere entspannt und fühlen sich weiterhin wohl.

Wildtiere im Strassenverkehr

Auch Wildtiere spüren die Zeitumstellung. Frühaufsteher wie Rehe, Wildschweine und Feldhasen sind in der Morgendämmerung besonders aktiv. Autofahrende sollten in ländlichen oder waldnahen Gebieten vorsichtig fahren und in der Dämmerung besonders aufmerksam sein. Zudem beginnt die Brut- und Setzzeit mit dem Frühling. Der Verkehr kann Wildtiere binnen Sekunden tödlich verletzen und Jungtiere zu Waisen machen. Sarah Bartels, Campaignerin Wildtiere bei VIER PFOTEN, ergänzt: «Die Frühjahrszeit bringt viele junge Wildtiere hervor, die die Strassen noch nicht kennen. Autofahrende sollten deshalb besonders aufmerksam fahren und die Geschwindigkeit anpassen – so schützen wir die heimische Tierwelt.»

Wer Tiere am Strassenrand bemerkt, sollte abbremsen, hupen statt blenden und gegebenenfalls warten, bis weitere Tiere die Strasse passiert haben.

Über VIER PFOTEN
VIER PFOTEN ist die globale Tierschutzorganisation für Tiere unter direktem menschlichen Einfluss, die Missstände erkennt, Tiere in Not rettet und sie beschützt. Die 1988 von Heli Dungler und Freunden in Wien gegründete Organisation tritt für eine Welt ein, in der Menschen Tieren mit Respekt, Mitgefühl und Verständnis begegnen. Im Fokus ihrer nachhaltigen Kampagnen und Projekte stehen Streunerhunde und -katzen sowie Heimtiere, sogenannte Nutztiere und Wildtiere – wie Bären, Grosskatzen und Orang-Utans – aus nicht artgemässer Haltung sowie aus Katastrophen- und Konfliktzonen. Mit Büros in Australien, Belgien, Bulgarien, Deutschland, Grossbritannien, Kambodscha, Kosovo, den Niederlanden, Österreich, der Schweiz, Südafrika, Thailand, der Ukraine, den USA und Vietnam sowie Schutzzentren für notleidende Tiere in 13 Ländern sorgt VIER PFOTEN für rasche Hilfe und langfristige Lösungen. In der Schweiz ist die Tierschutzstiftung ein Kooperationspartner vom Arosa Bärenland, dem ersten Bärenschutzzentrum, welches geretteten Bären aus schlechten Haltungsbedingungen ein artgemässes Zuhause gibt.  www.vier-pfoten.ch 

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