CONCORDIA

CONCORDIA: Xundheit soll doch nicht verkauft werden

    Luzern (ots) - Ende 2007 hatte der Stadtrat der Stadt Luzern entschieden, die Xundheit, Öffentliche Gesundheitskasse Schweiz AG, zu verkaufen. Auf die Ausschreibung des Stadtrates hin machte einzig die CONCORDIA ein Angebot. Mit dem Stadtrat wurden entsprechende Verträge verhandelt und unterzeichnet. Diese standen unter dem Vorbehalt der Zustimmung des Parlaments.

    Käufer und Verkäufer waren sich bewusst, dass eine Optimierung der Kosten- und Personalstrukturen bei der Xundheit unumgänglich ist. Die CONCORDIA offerierte, die finanziell angeschlagene Xundheit sozialverträglich in die CONCORDIA-Gruppe zu integrieren. Sämtliche Mitarbeitenden der Xundheit sollten vorerst übernommen werden mit dem Ziel, den nötigen Stellenabbau wo immer möglich durch natürliche Fluktuation aufzufangen.

    Am 19. Juni 2008 hat die Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Grossen Stadtrats entschieden, dem Parlament zu empfehlen, den Antrag des Stadtrats zurückzuweisen und auf einen Verkauf der Xundheit zu verzichten.

    Die CONCORDIA akzeptiert den Entscheid der GPK, bedauert ihn aber zugleich. In der CONCORDIA-Gruppe hätte die Xundheit die nötige finanzielle Sicherheit für eine positive Entwicklung des Unternehmens erhalten können. Den offerierten Kaufpreis von CHF 3 Mio. erachtet die CONCORDIA angesichts der angeschlagenen finanziellen Verfassung der Xundheit, des Verlustes von 25 % der OKP-Kunden seit 2005 sowie der sehr hohen Prämien der Xundheit in der Zentralschweiz als sehr fair.

    Die CONCORDIA verfolgt auch weiterhin ihre Strategie eines qualitativen Wachstums. Für ihre Kunden ändert sich durch den Entscheid der GPK nichts.

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