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hotelleriesuisse

hotelleriesuisse für Cassis-de-Dijon-Prinzip

Bern (ots)

Der Unternehmerverband der Schweizer Hoteliers,
hotelleriesuisse, begrüsst die vorliegende Teilrevision des
Bundesgesetzes über die technischen Handelshemmnisse (THG). Die
Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips hat einen Abbau von
preistreibenden Schweizer Sondervorschriften und damit reale
Kostensenkungen zur Folge, die sich auch auf die Hotellerie Gewinn
bringend auswirken.
In der Schweiz gelten für viele Produkte - vom Joghurt bis zum
Duschgel - andere Vorschriften als in der Europäischen Union (EU).
Diese Schweizer Extrawürste sind ein wichtiger Treiber der Hochpreis-
und Hochkosteninsel Schweiz. hotelleriesuisse begrüsst deshalb die
Liberalisierungsbemühungen im Sinne der vorgeschlagenen Teilrevision
des THG. Dies entspricht den Forderungen des Unternehmerverbandes der
Schweizer Hoteliers nach aussenwirtschaftlicher Öffnung, wie sie in
seinem wirtschafts- und tourismuspolitischen Leitbild festgehalten
sind. Die vom Bundesrat vorgeschlagene einseitige Einführung des
Cassis-de-Dijon-Prinzips vereinfacht den Import von Produkten, führt
zu mehr Wettbewerb und erhöht so den Druck auf das Schweizer
Preisniveau.
Überholte Vorschriften kosten unnötig Geld
Gerade die Schweizer Deklarationsvorschriften, die es
beispielsweise verunmöglichen, hierzulande ein "Sahne" enthaltendes
Milchprodukt zu verkaufen - denn nur der Begriff "Rahm" gilt in der
Schweiz als zulässig, womit eine teure Umetikettierung unumgänglich
wird - sind in einer globalisierten Welt anachronistisch und stiften
kaum Nutzen. Diese Regelungen bedürfen der dringenden Angleichung an
die Usanzen des mit Abstand wichtigsten Handelspartners der Schweiz,
der Europäischen Union. Der Tourismus mit seiner grossen Abhängigkeit
von Vorleistungen wird heute überproportional stark zur Kasse
gebeten. Schätzungen des Volkswirtschaftsdepartements gehen davon
aus, dass die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips Herrn und Frau
Schweizer bis zu 10% tiefere Preise und damit auch der Hotellerie
konkurrenzfähigere Rahmenbedingungen bescheren könnte.
Konsequenter und umgehender Abbau teurer technischer
Handelshemmnisse
Folgende Punkte hat hotelleriesuisse in der Vernehmlassungsantwort
unterstrichen:
  • Die einseitige Einführung ist kurzfristig eine pragmatische Lösung, längerfristig muss die gegenseitige Anerkennung des Cassis-de-Dijon-Prinzips angestrebt werden.
  • Eine Diskriminierung der nur für den inländischen Markt produzierenden Unternehmen muss unter allen Umständen vermieden werden.
  • Die Bestimmungen zur Produktinformation (Amtssprachen) dürfen nicht Anlass für ein neues technisches Handelshemmnis sein.
  • Die Ausnahmeliste muss kurz und transparent gestaltet werden.
Kein Allheilmittel - aber unabdingbar!
hotelleriesuisse ist sich bewusst, dass die Teilrevision des THG
und die Einführung des Cassis-de-Dijon-Prinzips kein Allheilmittel
gegen die hohen Kosten und Preise der Schweiz sind. Dennoch handelt
es sich um zwei Schrauben im Regelwerk, an denen gedreht werden soll
und muss. Um der Hochpreis- und Hochkosteninsel Schweiz
entgegenzuwirken, sind aber zusätzliche Massnahmen notwendig: Dazu
gehören die grundsätzliche Zulassung von Parallelimporten im
Zusammenhang mit der patentrechtlichen Erschöpfung sowie ein Abbau
des Grenzschutzes, insbesondere in der Landwirtschaft, um nur zwei
Beispiele zu nennen.
Der vollständige Text des wirtschafts- und tourismuspolitischen
Leitbildes von hotelleriesuisse kann auf www.hotelleriesuisse.ch,
Rubrik Politik, heruntergeladen werden. Sämtliche Medieninformationen
finden sich im Mediacorner auf http://www.hotelleriesuisse.ch.

Kontakt:

Isabel Garcia
Leiterin Kommunikation, Image und Branding
Tel.: +41/31/370'42'86
Mobile: +41/79/652'85'19

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