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27.05.2021 – 08:59

Fastenopfer

Die Arbeit von Fastenopfer wirkt auch in schwierigen Zeiten

Die Arbeit von Fastenopfer wirkt auch in schwierigen Zeiten
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Die Projekte von Fastenopfer sichern auch während einer weltweiten Pandemie den Menschen Zugang zu Nahrung, Saatgut oder Solidaritätskassen. Dies und die solidarische Unterstützung der Schweizer Bevölkerung prägten das Corona-Jahr 2020 von Fastenopfer.

Medienmitteilung Jahresbericht 2020

Die Arbeit von Fastenopfer wirkt auch in schwierigen Zeiten

Die Projekte von Fastenopfer sichern auch während einer weltweiten Pandemie den Menschen Zugang zu Nahrung, Saatgut oder Solidaritätskassen. Dies und die solidarische Unterstützung der Schweizer Bevölkerung prägten das Corona-Jahr 2020 von Fastenopfer.

Die Coronakrise traf Fastenopfer während der Ökumenischen Kampagne – der für das Werk wichtigsten Spendenzeit. Suppentage, Gottesdienste und Veranstaltungen mussten landesweit abgesagt werden. Dennoch konnten dank der grosszügigen Unterstützung der Spenderinnen und Spender alle Projekte und Programme finanziert werden.

Gleichzeitig bringt die Covid-19-Pandemie grosse Herausforderungen für die Arbeit von Fastenopfer mit sich. Es gilt, trotz der schwierigen Umstände, die Verbindung mit den Partnerorganisationen in den Projektländern zu halten. Seit mittlerweile mehr als einem Jahr arbeiten die Projektverantwortlichen und Koordinationen von Fastenopfer im Notfallmodus. Das letzte Jahr hat jedoch gezeigt, dass unsere auf längerfristige Hilfe ausgerichteten Projekte auch in diesen schwierigen Zeiten erfolgreich Armut lindern.

Fastenopfer verbesserte im vergangenen Jahr mit seinen Aktivitäten in den 14 Landesprogrammen und den drei Internationalen Programmen die Lebensumstände von rund 633‘000 Menschen direkt. Indirekt bedeutet das für 2,8 Millionen Menschen eine Verbesserung ihrer Lebensumstände. Gemeinsam mit kleinbäuerlichen Netzwerken, Solidaritätsgruppen, kirchlichen und zivilgesellschaftlichen Organisationen arbeiteten wir in 331 Projekten zusammen. Im Fokus stand dabei, den Zugang zu genügend und gesunder Nahrung zu schaffen und das Risiko einer weiteren Verarmung zu verringern. Selbst in Zeiten von Lockdowns und Ausgangssperren konnte für den Grossteil der Zielgruppen der Zugang zu Saatgut, Nahrung oder Solidaritätskassen aufrechterhalten werden. Die Massnahmen zur Linderung der Auswirkungen der Covid-19-Pandemie erreichten 352‘000 Menschen.

In der Schweiz erreichte unsere Organisation mit der Informations- und Kampagnenarbeit über 3,5 Millionen Menschen – eine enorme Steigerung. Viel Beachtung fanden 2020 unser Einsatz für die Konzernverantwortungsinitiative zum Schutz der Menschenrechte, die Ausweitung der Klimagespräche Schweiz und die Rosenverteilaktion in vielen Spitälern während des Lockdowns.

Steigende Einnahmen bei sinkenden Ausgaben

Den Ausgaben von 20‘589‘709 Franken standen Einnahmen von insgesamt 21‘603‘624 Franken gegenüber. 87 Prozent der Einnahmen wurden direkt für die Projektarbeit eingesetzt. Die Internationalen Programme Energie- und Klimagerechtigkeit, Ernährungssicherheit und Rohstoffe und Menschenrechte, setzen sich auf nationaler und internationaler Ebene für politische und strukturelle Veränderungen ein und verstärken die Arbeit der Landesprogramme.

Seit nunmehr 60 Jahren arbeitet Fastenopfer erfolgreich mit dem Ansatz der Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu gehören die überaus erfolgreich agierenden Solidaritätsgruppen, die auf allen Kontinenten, auf denen Fastenopfer aktiv ist, zehntausenden von Frauen und Männern eine Zukunftsperspektive eröffnen. Gerade während der weltweit immer schlimmer wütenden Covid-Pandemie bewährte sich einmal mehr der von Fastenopfer gewählte Ansatz. Die Menschen hatten Antworten auf die Krise und konnten trotz Ausgangssperren und weitgehenden Einschränkungen ihre Felder weiter bearbeiten, Gemüse und Früchte ernten und trotz geschlossener Märkte ihre Produkte verkaufen.

Eine neue starke Allianz

Bereits 2019 gründete Fastenopfer mit weiteren Hilfswerken die Allianz Sufosec – Alliance for Sustainable Food Systems and Empowered Communitites. Gemeinsam wurde ein Programm zur Ernährungssicherheit erarbeitet, mit dem Ziel Synergien zu nutzen, Fachwissen zu teilen und Wirkung zu steigern. Das Programm ist insgesamt in 28 Ländern tätig und wird von der Direktion für Entwicklung und Zusammenarbeit (DEZA) gefördert.

Weitere Auskünfte zum Jahresbericht: Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenopfer, 079 738 97 57

Fastenopfer, Alpenquai 4, Postfach 2856, 6002 Luzern