Staatskanzlei Luzern

HGV-Anschlüsse: Ja, aber der Luzerner Regierung

    Luzern (ots) - Der Luzerner Regierungsrat begrüsst grundsätzlich die vom Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) vorgesehenen Massnahmen für die Anschlüsse an das europäische Eisenbahn-Hochleistungsnetz (HGV), er erachtet aber die Aussagen zur Bahn 2000, 2. Etappe, in der Vernehmlassungsvorlage als zu unverbindlich.

    Der Luzerner Regierungsrat bezeichnet es in seiner Stellungnahme als richtig, dass der öffentliche Verkehr allen Landesteilen eine gute Erschliessungsqualität bietet. In diesem Sinne habe sich auch das HGV-Netz auf das Gesamtnetz der Schweiz auszurichten und müsse mit dem nationalen Fern- und Nahverkehr abgestimmt werden. Unterstützt wird auch der Einbezug der Hochgeschwindigkeitsstrecke Rhein-Rhone in die erste Phase des HGV-Anschluss-Konzepts, obwohl dieses Projekt ausschliesslich in Frankreich realsiert wird.

    Eine abschliessende Beurteilung der Massnahmen für die HGV-Anschlüsse will der Luzerner Regierungsrat ohne Kenntnis über das Programm Bahn 2000, 2. Etappe, jedoch nicht vornehmen. "Für den Raum Luzern/Zentralschweiz sind gerade die Infrastrukturausbauten der 2. Etappe der Bahn 2000 - und nicht jene der HGV-Anschlüsse - von entscheidender Bedeutung", schreibt der Regierungsrat. Er verlangt deshalb, dass das HGV-Projekt und Bahn 2000, 2. Etappe, sowie die NEAT in Bezug auf die dringlichen Infrastrukturmassnahmen im Raum Luzern/Zentralschweiz inhaltlich und konzeptionell abzustimmen sind. Konkret erwähnt werden die Projekte Ausbau der Zufahrt zum Bahnhof Luzern, der Doppelspurausbau entlang dem Rotsee, die Doppelspur Rotkreuz-Cham und der Zimmerberg-Basistunnel.  

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