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World Payments Report 2008: Zahlungsverkehr wächst durch Kartentransaktionen
Weitere Standardisierung von Euro-Kartenzahlungen im Zuge der Single Euro Payments Area notwendig

Zürich (ots)

Kartenzahlungen sind weltweit das am schnellsten
wachsende bargeldlose Zahlungsmittel und machen mittlerweile 54 
Prozent des globalen Zahlungsvolumens aus. Dies unterstreicht die 
wachsende Bedeutung bargeldloser Zahlungsmechanismen im Handel und 
bei Verbraucherausgaben in globalisierten Märkten. Im Zeitraum 2001 
bis 2006 stieg die Zahl der Kartentransaktionen jährlich weltweit um 
16 Prozent. In Europa lag die Steigerungsrate bei elf Prozent 
jährlich. Das ist das Ergebnis des diesjährigen vierten World 
Payments Reports des Beratungsunternehmens Capgemini gemeinsam mit 
der Royal Bank of Scotland (RBS) und der European Financial 
Management & Marketing Association (EFMA).
Gleichzeitig betont die Studie, dass Euro-Kartenzahlungen mit 
Blick auf das heterogene Kartennetzwerk in Europa standardisiert und 
für SEPA (Single Euro Payments Area) weiter zugänglich gemacht werden
müssen. "Banken haben bis 2010 Zeit, von ihren vorhandenen 
inländischen Systemen auf ein SEPA-Kartensystem zu wechseln. Es 
müssen aber einige Kernprobleme gelöst werden, wie zum Beispiel 
gemeinsame technische Standards, Regeln für Interchange-Gebühren und 
eine neu aufgesetzte Governance-Struktur, um SEPA für Karten 
durchzusetzen. Mit Blick darauf, dass Kartenzahlungen das weltweite 
Wachstum bargeldloser Zahlungen voranbringen, muss hier mehr getan 
werden", so Dr. Hubertus von Poser, Zahlungsverkehrsexperte bei der 
Beratungsgesellschaft Capgemini Consulting.
China könnte die Eurozone verdrängen - reife Märkte werden aber 
bis 2013 dominieren
Im Jahr 2006 wurden weltweit 233 Milliarden Zahlungen bargeldlos 
abgewickelt. 80 Prozent dieser Zahlungen wurde in reifen Märkten 
verbucht, wobei allein Europa ein Drittel der Summe ausmachte. Laut 
dem World Payments Report 2008 werden diese Märkte ihre dominierende 
Position bis 2013 behaupten können. China zeichnet derzeit für rund 
sieben Prozent des globalen Volumens an bargeldlosen Zahlungen 
verantwortlich. Die Wachstumsrate beträgt dabei jedoch 46 Prozent pro
Jahr im Durchschnitt der Jahre 2001 bis 2006. China könnte demnach 
bis zum Jahr 2013 die Eurozone als zweitgrössten bargeldlosen 
Zahlungsmarkt überholen. "Die Zahlungen folgen dem Handel", sagt 
Brian Stevenson, Chief Executive, Global Transaction Services der 
RBS. "Unsere Studie zeigt eindeutig, dass Chinas grosses Potenzial 
eines Wachstumsmotors genutzt wird".
Trotz erster Erfolge bleibt SEPA eine Herausforderung
Der World Payments Report 2008 wertet die Einführung der 
einheitlichen Verfahrensregeln für SEPA-Überweisungen (SEPA Credit 
Transfers) im Januar dieses Jahres als bedeutenden Erfolg in der 
SEPA-Einführung. Gleichzeitig identifiziert die Studie verbleibende 
Herausforderungen. "Für Unternehmen gibt es bisher keinen Termin, bis
wann sie spätestens auf die SEPA-Zahlungen umstellen müssen", so 
Hubertus von Poser. Ob so ein kritisches Volumen erreicht und damit 
die SEPA erfolgreich umgesetzt werden kann, ist weiterhin unsicher. 
Für Banken besteht nunmehr die Aufgabe, insbesondere ihre 
Firmenkunden von den Vorteilen der neuen SEPA-Instrumente zu 
überzeugen."
"SEPA bietet Banken die Möglichkeit, neue Produkte und 
Dienstleistungen zu entwickeln, von denen vor allem Unternehmen 
profitieren, die im europäischen Markt tätig sind. Gleichzeitig sind 
Banken, die nach der SEPA-Einführung in Europa erfolgreich wachsen, 
auch für die globale Zahlungs-Arena gut gewappnet." schliesst 
Hubertus von Poser.
Laut WPR 2008 bleibt zu klären, ob ein Fristende für das 
Stilllegen der Altsysteme vonnöten ist, um den Migrationsprozess zu 
stimulieren und zu beschleunigen.
Der vollständige Report steht zum Download unter 
http://www.ch.capgemini.com/presse
Über den World Payments Report
Der World Payments Report 2008 hat eine breitere globale 
Perspektive als in vorherigen Auflagen, aber behält seinen üblichen, 
detaillierten Fokus auf regionale Initiativen und potentielle 
Wachstumsbereiche im Zahlungsverkehr. Die Studie reflektiert mehrere 
europäische Entwicklungen, die weltweit auf anderen Märkten auch 
stattfinden und zeigt, dass viele Haupttrends universal sind. 
Detailanalysen zum globalen Kartenmarkt werden genauso herausgestellt
wie die Themen Überweisungen, Trade Finance und Mobile Payments.
Über Capgemini 
   Mehr Informationen finden Sie unter http://www.ch.capgemini.com
Über Royal Bank of Scotland 
   Mehr Informationen finden Sie unter www.rbs.com
Über EFMA   
   Mehr Informationen finden Sie unter www.efma.com
Pressekontakt:

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Achim Schreiber
Leutschenbachstrasse 95
8050 Zürich
+41 44 560 2604
achim.schreiber@capgemini.com

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