Imation Deutschland GmbH

Die Digitale Datenflut - Goethes Faust oder Bildschirm-Ballerei - dem PC ist's einerlei

    Berlin (ots) - Eine Billion Disketten wären nötig, um die in einem
einzigen Jahr weltweit produzierten digitalen Daten zu speichern -
etwa zwei ExaByte. Diese Zahl nennt Imation, einer der führenden
Anbieter von wechselbaren Speichermedien. Aufeinander gestapelt,
würden diese Disketten einen vier Millionen Kilometer hohen Turm
ergeben - oder elf Türme von der Erde bis zum Mond. Wollte man das
jährlich produzierte Datenvolumen in Bytes ausdrücken, müsste man
eine Zahl mit 18 Nullen schreiben: 2.000.000.000.000.000.000. Anders
gesagt entsprechen zwei ExaByte zwei Milliarden GigaByte oder 250
Jahren Fernsehen Non-Stop!
    
    Im Durchschnitt und rein mathematisch betrachtet, produziert somit
jeder Mensch auf dieser Erde - Mann, Frau und Kind - in einem
einzigen Jahr 333 MegaByte an digitalen Daten. Das ist in etwa so
viel, wie die wichtigsten Werken aller deutschen Klassiker - Romane,
Theaterstücke und Gedichte - in digitaler Form ergeben würden. Was
die grosse Mehrzahl der Menschen in ihrem gesamten Leben inklusive
Schulzeit jedoch tatsächlich zu Papier bringt, würde nicht einmal
fünf Disketten füllen. Um Daten zu besitzen, muss man sie allerdings
nicht selbst produzieren. Zum Beispiel kann eine einzige CD-ROM, auf
der sich beispielsweise ein anspruchsvolles Computerspiel befindet,
mehr als 500 MegaByte an Daten enthalten. Bildschirmballerei oder
Faust - für den PC wiegen beide gleich schwer.
    
    Texte sind im Vergleich zu Bildern, Ton und Video enorm
"platzsparende" Daten. Eine wissenschaftliche Abhandlung, bestehend
aus 320 DIN-A-4-Seiten reinem Text, ergeben in digitaler Form nur
etwa ein einziges MegaByte. Im Vergleich dazu beansprucht eine
Digitalfotografie in hoher Auflösung bereits ungefähr zwei MegaByte
Speicherplatz. Zehn MegaByte würden nicht einmal eine Minute Video
ergeben. Eine Ganzkörper-Röntgenaufnahme besteht aus über 20
MegaByte.
    
    Dass die Menge der jährlich produzierten Daten weiter dramatisch
ansteigt, liegt nicht zuletzt an zunehmend leistungsfähigen Rechnern
und immer schnelleren Internetverbindungen. Auch private Nutzer
können heute innerhalb kürzester Zeit grosse Mengen an Daten
empfangen und übertragen. Alleine die im WWW veröffentlichten
Informationen - Texte, Bilder und Videos - betragen derzeit etwa zehn
PetaByte. Das entspricht dem Datenbestand von etwa zweihundert
grossen Unternehmen zusammen genommen und ist zehn Mal so viel, wie
die Daten sämtlicher Raumfahrt-Missionen seit den Anfängen der
Erkundung des Alls.
    
    Alle diese Daten müssen gespeichert werden. Das erfordert robuste
und zuverlässige Speichermedien mit hohen Kapazitäten. Der US-Konzern
Imation ist seit über fünfzig Jahren führend in der Entwicklung von
neuen Speichertechnologien und mit den Fortschritten der digitalen
Speicherung von den Anfängen bis heute aus erster Hand vertraut. "Die
Grenzen in der digitalen Datenspeicherung sind heute noch in keiner
Weise absehbar", sagt Christian Zins, Pressesprecher Imation Europa.
"Das wird auch für den privaten Endverbraucher immer stärker spürbar.
Es ist nicht unwahrscheinlich, dass in weniger als zehn Jahren
revolutionäre Technologien wie die Holographie die heimische
Spielekonsole mit Speicherleistungen ausstattet, die denen der
heutigen Speichernetze von Universitäten und Unternehmen
entsprechen".
    
    Eine Illustration zu dieser Meldung und eine Tabelle mit
anschaulichen Beispielen zu "Wieviel Byte sind eigentlich?" finden
Sie im europäischen Pressroom unter http://www.online-pressrooms.com
      
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    Globale Website: http://www.imation.com

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