Intercell AG

Intercell schließt Akquisition von Pelias mit Kapitalerhöhung ab

-------------------------------------------------------------------------------- ots.CorporateNews übermittelt durch euro adhoc. Für den Inhalt der Mitteilung ist das Unternehmen verantwortlich. -------------------------------------------------------------------------------- Wien (euro adhoc) - » 100 % der Pelias Anteile durch Aktientausch erworben; Pelias Aktionäre erhalten 349.815 neue Intercell Aktien aus Kapitalerhöhung » Intercell Produktportfolio durch weiteren klinischen Impfstoffkandidaten gegen Pseudomonas-Infektionen gestärkt - führende Position als Technologieanbieter und Impfstoffentwickler auf dem Gebiet der hospitalen Infektionen ausgebaut Die Intercell AG gab heute den Abschluss einer Kapitalerhöhung um 349.815 Stückaktien bekannt. Die neuen Aktien, die etwa 0,9 Prozent des Stammkapitals der Intercell AG entsprechen, gehen zur Gänze an die Aktionäre der Pelias Biomedizinische Entwicklung AG (Pelias), welche im Gegenzug Ihre Pelias Anteile an Intercell übertragen haben. Die Transaktion war von Intercell am 6.Dezember 2006 in einer ad-hoc Mitteilung angekündigt worden. Die 349.815 neuen Aktien notieren ab 17.01.2007 an der Wiener Börse. Die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der Intercell AG nach Durchführung der Kapitalerhöhung beträgt 39.881.712. Pelias wird als Tochterunternehmen der Intercell AG bestehen bleiben und hat erst jüngst eine weitere Finanzierungsrunde mit Kapital & Wert in Form eines "atypisch stillen" Beteiligungsmodells abschlossen. Die Pelias AG hält bestimmte Lizenzen im Bereich der hospitalen Infektionen und entwickelt neue Impfstoffe, die sich gegen in diesem medizinischen Gebiet wichtige Pathogene richten. Dazu zählen ein Impfstoff gegen Pseudomonas Infektionen, der sich in klinischen Studien befindet sowie eine Anzahl von Antigenen, die durch Intercells eigenes Antigen Identifikationsprogramm (AIP®) identifiziert wurden. Hospitale Infektionen führen zu schweren Erkrankungen und gehören weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Die wirtschaftliche Belastung wird in den Industrieländern auf etwa USD 20 Mrd. pro Jahr geschätzt. Hospitale Infektionen Hospitale Infektionen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen und werden meistens in Krankenhäusern übertragen. Dazu zählen zum Beispiel bakterielle Infektionen wie Pseudomonas, Enterococcus and Klebsiella. In der Mehrzahl werden durch diese Bakterien Lungenentzündungen, Blutvergiftungen und Infektionen des Harnwegs verursacht. Allein in den USA infizieren sich während eines Krankenhausaufenthalts pro Jahr etwa zwei Millionen Menschen. Die Zahl der hospitalen Infektionen, die durch medizinische Eingriffe hervorgerufen werden, steigt und zunehmende Antibiotika-Resistenzen erschweren die gezielte Behandlung der Krankheitserreger. Auf dem Gebiet der Infektionen durch S. aureus hat die Intercell AG mit Merck & Co., Inc., bereits einen starken Partner gefunden. Dieser Impfstoff befindet sich bereits in der klinischen Entwicklung. Intercell AG Die Intercell AG ist ein Biotech-Unternehmen, das sich auf die Entwicklung von prophylaktischen und therapeutischen Impfstoffen gegen Infektionskrankheiten mit hohem medizinischem Bedarf spezialisiert hat. Intercells Antigen-Identifikationsprogramm (AIP®) ermöglicht die Identifizierung relevanter Impfstoffantigene gegen nahezu alle bakteriellen Infektionen. Diese Antigene dienen als Basis für Intercells eigene Entwicklungsprogramme. Zusätzlich hat Intercell einen innovativen synthetischen Immunizer (Adjuvans - IC31TM) entwickelt, der einen wichtigen Bestandteil von Intercells Impfstofftechnologie bildet. Die Antigene und IC31TM werden aber auch in Partnerschaften mit bedeutenden Impfstoffunternehmen wie Novartis, Wyeth, Sanofi Pasteur S.A., Merck & Co., Inc., Kirin Brewery Co. Ltd. und dem Statens Serum Institut eingesetzt. Zu den Produktkandidaten der Intercell AG zählen ein prophylaktischer Impfstoff gegen Japanische Enzephalitis (klinische Phase III) und ein Impfstoff gegen Hepatitis C (klinische Phase II). Die breite Produktpipeline enthält außerdem in Partnerschaft entwickelte Impfstoffe gegen Tuberkulose (klinische Phase I) und S. aureus (klinische Phase I) sowie weitere präklinische Produktkandidaten. Intercell notiert an der Wiener Börse unter dem Symbol "ICLL" Ende der Mitteilung euro adhoc 15.01.2007 08:29:00 -------------------------------------------------------------------------------- ots Originaltext: Intercell AG Im Internet recherchierbar: http://www.presseportal.ch Rückfragehinweis: Intercell AG Mag. Katharina Wieser Head of Corporate Communications Tel. +43 1 20620-303 kwieser@intercell.com Branche: Biotechnologie ISIN: AT0000612601 WKN: A0D8HW Börsen: Wiener Börse AG / Amtlicher Handel

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