SKO Schweizer Kader Organisation

SKO für eine erfolgreiche Führungskarriere
Ein Zertifikat als Validierung der in der Armee erworbenen Erfahrungen

SKO für eine erfolgreiche Führungskarriere / Ein Zertifikat als Validierung der in der Armee erworbenen Erfahrungen
Am Donnerstag, den 12. März, wurde im Casino de Montbenon in Lausanne vor 140 geladenen Gästen, unter ihnen Bundesrat Ueli Maurer (Bild rechts), das 400. Zertifikat von Bernard Briguet, Geschäftsleiter SKO Lausanne (Bild links), an einen jungen waadtländischen Studierenden der ETHL, Oberleutnant Emanuel Benoît von Graffenried, verliehen. ...

Zürich (ots) - Die Schweizer Kader Organisation (SKO) überreichte am 12. März in Lausanne ihr 400. Führungszertifikat an Schweizer Offiziere. Ziel: Anerkennung der im Militärdienst erworbenen Führungskompetenzen.

Wie lassen sich in der Armee erworbene Kompetenzen heutzutage in der Welt des Unternehmertums und in der Gesellschaft ganz allgemein nutzen? Im Jahr 2009 stellte die SKO-Direktion der Romandie ein Konzept für die Validierung der Führungskompetenzen von Offizieren in Form eines Pilotprojektes vor, welches nunmehr auf die gesamte Schweiz ausgedehnt und immer erfolgreicher wird: Am Donnerstag, den 12. März, wurde im Casino de Montbenon in Lausanne vor 140 geladenen Gästen, unter ihnen Bundesrat Ueli Maurer, das 400. Zertifikat an einen jungen waadtländischen Studierenden der ETHL, Oberleutnant Emanuel Benoît von Graffenried, verliehen.

«Bis heute haben wir rund 450 Anträge bearbeitet, von denen 80 % aus der französischsprachigen Schweiz stammen», freut sich Bernard Briguet, Geschäftsleiter Romandie. «Wir sind davon ausgegangen, dass die Privatwirtschaft nicht unbedingt gut einschätzen kann, welche Kompetenzen ein Hauptmann oder Major der Armee mitbringt. Und dabei befehligt beispielsweise ein Hauptmann im Alter von 25 bis 26 Jahren schon 150 Personen und entwickelt neben Führungsqualitäten auch unterschiedliche Managementkompetenzen.» Mit dem Zertifikat soll erreicht werden, dass diese Kompetenzen ans Licht gebracht und offiziell anerkannt werden und nicht unter «Sonstiges» am Rand eines Lebenslaufs übersehen werden. Es gibt drei Zertifikatsstufen: ein Zertifikat Führung Stufe 1 ab dem Grad des Leutnants, ein Zertifikat Führung Stufe 2 ab dem Grad des Hauptmanns und ein Zertifikat Führung Stufe 3 ab dem Grad des Majors. Zu den oben erwähnten Kompetenzen gehören: Gruppenarbeit und -dynamik, Erwachsenenpädagogik, Feedbackkultur, Stressbewältigung, Techniken mündlicher Kommunikation, Arbeitstechniken, ethische Grundhaltung und Mitarbeitermotivation. Heute sind 90 % der Zertifikatsinhaber Kader, der Rest setzt sich hauptsächlich aus Studierenden zusammen.

«Es ist schwierig, in zivilen Kaderschulen dieselben Führungsübungen umzusetzen, die wir in der Armee durchführen können», stellt Bernard Briguet fest. «Bereits im sehr jungen Alter von 21, 22 Jahren kann ein Leutnant einen Zug von 30 Personen unter komplizierten Umständen befehligen, mit Fahrzeugen und Ausrüstung umgehen oder teils sehr komplexe Schiessübungen anleiten. Auf diesem Weg können Offiziere auch zu einer Verringerung der Ausbildungskosten in den Unternehmen beitragen, da sich zahlreiche Führungsthemen sehr gut bewährt haben.» Nachdem das Zertifikat in der Armee sehr grossen Anklang findet, will die SKO diese Art Validierung auch auf andere Bereiche ausweiten, so wie es für Mitglieder der Gemeinderäte bereits der Fall ist.

In seiner Rede während der Zeremonie unterstrich Ueli Maurer, dem das 401. SKO-Zertifikat ehrenhalber überreicht wurde, die Bedeutung des Schweizer Milizsystems als «einen der Grundpfeiler für den Erfolg unseres Landes». In keiner anderen Funktion habe er so viel gelernt wie in der Armee. Eben deswegen sei es so wichtig, Synergien zwischen dieser Institution und dem Rest der Gesellschaft zu entwickeln, ganz nach dem Vorbild der Massnahmen der SKO. Eine Aktion, die auch Jean-René Fournier, Vizepräsident des SGV, begrüsst, wie er auf Nachfrage versichert.

William Türler

Weitere Informationen zum Validierungskonzept der SKO http://www.sko.ch/validierung

Die Foto-Galerie auf flickr https://www.flickr.com/photos/sko-asc-asq/sets/72157651112280308/

Die Schweizer Kader Organisation

Facts

Die Schweizer Kader Organisation SKO vertritt die wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Interessen der Führungskräfte in der Schweiz. Der Verband ist parteipolitisch unabhängig. Er versteht sich als Kompetenzzentrum für Führungskräfte aller Branchen und offeriert seinen Mitgliedern zahlreiche Dienstleistungen in den Bereichen Weiterbildung, KarriereService, Rechtsdienstleistung sowie Finanz- und Versicherungsdienstleistungen.

Die Mitglieder erhalten Zugang zu einem wertvollen nationalen und regionalen Kontakt- und Beziehungsnetzwerk. Die SKO hat Tradition und Gewicht: 1893 als «Schweizerischer Werkmeister-Verband» gegründet, zählt sie heute gegen 12'000 Mitglieder, und ist seit 2009 Vollmitglied der CEC European Managers, des Dachverbandes aller europäischen Kaderverbände, mit Sitz in Brüssel. Als 8. NPO und als 1. Berufsverband in der Schweiz ist die SKO seit 2005 nach dem «NPO-Label für Management Excellence» zertifiziert, herausgegeben von SQS und des Verbandsmanagement Instituts VMI der Universität Fribourg.

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