Schweizer Tourismus-Verband / Fédération suisse du tourisme

Natur- und Landschaftspärke für oder gegen den Tourismus?

    Bern (ots) - Der Schweizer Tourismus-Verband STV steht für die Erhaltung von Natur und Landschaft ein. Die Idee der Schaffung von Natur- und Landschaftspärken wird grundsätzlich begrüsst. Die geplante Gesetzesrevision hat jedoch auch Mängel. Unklar ist, wie die touristische Nutzung der neuen Parkprogramme möglich sein wird. Der STV wehrt sich ausdrücklich gegen die Tendenz, die Schweiz unter Schutz zu stellen und Zonen zu schaffen, wo die Menschen und damit die Touristen keinen Zugang mehr haben.

    Natur und Landschaft gehören zu den wichtigsten touristischen Ressourcen der Schweiz, die es zu erhalten gilt. Die Entwicklung dieser Ressourcen ist für die Zukunft der Tourismuswirtschaft von existenzieller Bedeutung. Der Schweizer Tourismus-Verband STV steht deshalb für die Erhaltung von Natur und Landschaft ein. Die Idee der Schaffung von Natur- und Landschaftspärken wird deshalb grundsätzlich unterstützt.

    Im Zusammenhang mit der touristischen Nutzung der neuen Parkgebiete und ihrer Umgebungszonen sind noch zahlreiche Fragen offen. Die Auswirkungen dieser Gesetzesrevision auf die touristischen Angebote und deren Nutzung sind nicht absehbar. Vor allem im Bereich der Umgebungszonen von Nationalpärken und im Bereich der Landschaftspärke ist zu klären, ob Wintersport oder andere Angebote wie Golf und Mountainbiking Bestandteil einer naturnahen Bewirtschaftung sein können. Der STV geht in jedem Fall davon aus, dass bestehende touristische Infrastrukturen in das neue Parkprogramm eingebunden werden.  

    Im Weiteren muss sich die Terminologie zwingend an bestehende international gültige Bezeichnungen halten. Dabei ist zu beachten, dass Begriffe einen wichtigen Einfluss auf die Vermarktung haben. Sie müssen für Gäste verständlich sein.

    Im Interesse des geplanten neuen Parklabels fordert der Schweizer Tourismus-Verband dessen Koordination mit dem Qualitäts-Gütesiegel für den Schweizer Tourismus. Für die betroffenen Institutionen dürfen keine Doppelspurigkeiten entstehen.

ots Originaltext: Schweizer Tourismus-Verband
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Judith Renner-Bach
Direktorin des Schweizer Tourismus-Verbandes
Tel.      +41/31/307'47'47
mailto: judith.renner-bach@swisstourfed.ch
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