Schweizerisches Rotes Kreuz / Croix-Rouge Suisse

SRK setzt für Aidsbekämpfung 8 Millionen Franken ein

      Bern (ots) - Das Schweizerische Rote Kreuz (SRK) intensiviert seine
Aidsprogramme in Afrika und Asien. Es setzt dazu in den nächsten
drei Jahren 8 Millionen Franken ein. Sicheres Blut bei Transfusionen
und die Aufklärung der Bevölkerung kann die Verbreitung der
tödlichen Epidemie in ärmeren Ländern vermindern. Das Elend der
Aidskranken und deren Angehörigen soll mit Heimpflegeprogrammen
gelindert werden.

    In dem von Aids besonders stark betroffenen Simbabwe wird das SRK ein Ausbildungszentrum im Blutspendebereich errichten. In Eritrea wird der nationale Blutspendedienst aufgebaut. Auf HIV getestetes Blut ist eine wichtige Voraussetzung, um die Verbreitung des Virus zu reduzieren. Im Süden erfolgt jede zwanzigste HIV-Ansteckung durch infizierte Bluttransfusionen. Gerade in afrikanischen Ländern, wo die Verbreitung von Aids bis zu 30 % der Bevölkerung betrifft, sind solche Zahlen alarmierend.

    In den afrikanischen Ländern Swasiland und Togo intensiviert das SRK die soziale und medizinische Betreuung von Aidskranken und deren Familien. Dabei kommt der Ausbildung von freiwilligen Helferinnen und Helfern des lokalen Roten Kreuzes eine wichtige Rolle zu. Die Heimpflege ist für viele Betroffene die einzige Hilfe und Stütze. Wichtig ist auch, der Stigmatisierung durch diese Krankheit entgegenzuwirken.

    Die Aufklärung von Jugendlichen und Risikogruppen bildet den Schwerpunkt der Präventionsarbeit des Roten Kreuzes in den asiatischen Ländern Nepal, Bangladesch und Tibet.

Für Informationen:    Schweizerisches Rotes Kreuz, Internationale Zusammenarbeit, Karl Schuler  031-387 73 11 /    079-639 54 20



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