Wettbewerbskommission (Weko)

Weko stellt Untersuchung ein: SBB passen ihr Verhalten an

Bern (ots) - Die Wettbewerbskommission (Weko) hat am 3. Dezember 2001 die Untersuchung gegen die SBB eingestellt. Diese haben aufgrund der Untersuchung das von der Weko beanstandete Verhalten angepasst. Die Untersuchung prüfte das Geschäftsgebahren der SBB gegenüber der Lokoop AG, ein Tochterunternehmen der Mittelthurgaubahn und der Südostbahn. Die SBB weigerten sich, für die von der Lokoop AG auf verschiedenen Bahnhöfen des Grossraums St. Gallen und des Rheintals nachgefragten Rangierleistungen Offerten für jeden einzelnen dieser Bahnhöfe zu unterbreiten. Sie beharrten darauf, die nachgefragten Leistungen nur im Gesamtpaket zu erbringen. Das Sekretariat der Weko kam nach Abschluss seiner Abklärungen zum Ergebnis, dass das Geschäftsgebaren der SBB eine unzulässige Verhaltensweise darstellt und beantragte der Weko, dieses zu untersagen. Im Anschluss daran schlossen die SBB und die Lokoop AG eine Vereinbarung ab, in der sich die SBB grundsätzlich bereit erklären, künftig Offerten für jeden einzelnen dieser Bahnhöfe zu unterbreiten. Mit dieser Vereinbarung wird der mögliche Verstoss gegen das Kartellgesetz beseitigt. Das Verfahren ist damit gegenstandslos geworden. ots Originaltext: Weko Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: Prof. Roland von Büren Mobile +41 79 667 90 15 Dr. Patrik Ducrey Tel. +41 31 324 96 78 Mobile +41 79 345 01 44 E-Mail: patrik.ducrey@weko.admin.ch Internet: www.wettbewerbskommission.ch

Das könnte Sie auch interessieren: