Staatskanzlei Luzern

Grossratskommission stimmt neuen Räumen für die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit zu

Luzern (ots) - Die Kommission Verkehr und Bau (VBK) des Grossen Rates stimmt dem der Botschaft (B 126) zum Entwurf eines Dekrets über einen Sonderkredit für die Miete von neuen Räumen für die Dienststelle Wirtschaft und Arbeit an der Bürgenstrasse 12 in Luzern zu. Der Sonderkredit umfasst einen Betrag von 6 786 000 Franken (aufgerechnet auf zehn Jahre) für die Miete, einschliesslich der Nebenkosten und die Betriebskosten sowie einmalige Investitionskosten von 955 000 Franken. Von den laufenden Kosten trägt der Bund rund 75 Prozent. Zusätzlich übernimmt er auch einen Teil der einzelnen Abteilungen der Dienststelle Wirtschaft und Arbeit (wira) an einem neuen Standort. Die VBK hat die Vorlage an ihrer Sitzung vom 13. März 2006 unter dem Vorsitz von Josef Fischer (CVP, Triengen) vorberaten. Die Dienststelle wira belegt heute ausser den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) Gebäude am Hallwilerweg 5 und 7 sowie am Bundesplatz 14. Die Kommission überzeugte sich vor Ort, dass die Räumlichkeiten am Hallwilerweg sanierungsbedürftig sind und abweisend wirken. Die betrieblichen, technischen und sicherheitstechnischen Anforderungen sind nicht mehr erfüllt. Die VBK teilt zudem die Auffassung des Regierungsrates, wonach das vorhandene Synergiepotenzial infolge der zwei Standorte nicht ausgeschöpft wird und die grössere Zahl der Arbeitssuchenden sowie die neu übertragenen Aufgaben den Bedarf an Räumen mit flexibler Nutzung zusätzlich erhöhen. Es wird zwar bedauert, dass das Mietverhältnis mit der Luzerner Pensionskasse (LUPK) aufgelöst werden muss, aber die neue Lösung an der Bürgenstrasse 12 überzeugt in sachlicher, betrieblicher und kostenmässiger Hinsicht. Am neuen Standort können die Dienstleistungen kundenfreundlicher angeboten werden, und es wird auch dem Aspekt der Sicherheit besser Rechnung getragen. Die Mehrkosten gegenüber der heutigen Lösung sind nachvollziehbar, wobei festzuhalten ist, dass eine Sanierung in jedem Fall unumgänglich wäre und somit ohnehin zusätzliche Kosten anfielen. Die Kommission legt jedoch Wert darauf, dass die Zusammenführung der Dienststelle an einem Standort nicht nur betriebliche Synergien bringt, sondern auch für finanzielle Optimierungen genutzt wird. Die Vorlage wird für die Märzsession des Grossen Rates traktandiert. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Internet: www.presseportal.ch Kontakt Josef Fischer Tel.: +41/41/933'13'10

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