Staatskanzlei Luzern

A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw: Projektabschluss beim grössten Luzerner Bauwerk

    Luzern (ots) - Das Projekt A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw konnte fristgemäss abgeschlossen und die Projektorganisation aufgelöst werden. Am bislang grössten Luzerner Bauwerk wurde seit 1994 gearbeitet. Die budgetierten, zu rund 85 Prozent vom Bund getragenen Kosten von 666 Millionen Franken werden eingehalten.

    Die Lärmemissionen und auch die technischen Mängel dieses ersten, aus dem Jahre 1955 stammenden Autobahnteilstücks der Schweiz hatten schon anfangs der 1970er Jahre erste Sanierungsstudien ausgelöst. Die Grundzüge des jetzt realisierten Bauwerks stammen aus den 1980er Jahren, und im Jahre 1994 wurde das Ausführungsprojekt vom Bund genehmigt. Aus dem ursprünglichen Sanierungsvorhaben wurde ein Projekt, das der Region südlich von Luzern eine ausserordentliche Standortaufwertung brachte.

    Das Projekt umfasst:

    - den Umbau der Autobahn auf einer Länge von 4.5 Kilometern mit zwei 960 Meter bzw. 1'490 Meter langen Tunneln und einem neuen Autobahnanschluss Luzern-Horw

    - drei neue Autobahnzubringer, die unter anderem das Messe- und Ausstellungsgelände Allmend Luzern direkt an die Autobahn anschliessen und die Umfahrung von Horw ermöglichen

    - die Verlegung der Zentralbahn in einen doppelspurigen, 940 Meter langen Tunnel

    - zwei Hochwasserrückhaltebecken beim Schlundbach und Steinibach

    - neue Rad- und Gehwegverbindungen zwischen Kriens und Horw

    - Ausbau der Bäche und Entwässerungssysteme

    - neue Sport- und Freizeitflächen auf den Autobahntunneln.

    Regierungsrat Max Pfister, Vorsteher des Bau-, Umwelt- und Wirtschaftsdepartements würdigte anlässlich des offiziellen Projektabschlusses die hervorragende Leistung der Planer und Bauleute sowie den grossen volkswirtschaftlichen Nutzen dieses Grossprojekts, der sich nicht nur auf die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Erhöhung der Verkehrskapazität auf dieser wichtigen Strassenverbindung beschränke, sondern auch die ganze Region in ausserordentlichem Mass aufwerte.

    Robert Sigrist, alt Gemeindeammann Horw, sprach von einem Quantensprung in der Entwicklung, den die Gemeinden Horw und Kriens mit dem Grossprojekt gemacht hätten. Er verwies auf die weitgehend verschwundenen Immissionen der Autobahn, den gut erreichbaren Autobahnanschluss, die Verkehrsberuhigungen und Ortsbildaufwertungen, die Hochwasser- und Landschaftsschutzmassnahmen, die Anlagen für den Langsamverkehr, die besseren Erschliessungen mit dem öffentlichen Verkehr und den Geleiseanschluss für die Industriegebiete. Diese Tatsachen würden erst jetzt richtig wahrgenommen und immer wieder neu entdeckt.

    Mit dem Projektabschluss wird die Projektorganisation A 2-Erweiterungsbauten Kriens-Horw, die unter der Leitung von Renato Casiraghi, Dienststelle Verkehr und Infrastruktur des Kantons Luzern, für die Projektabwicklung verantwortlich war, aufgelöst. Geräumt werden auch die Büros an der Kantonsstrasse 162 in Horw, in denen die Projektleitung in den vergangenen acht Jahren arbeitete.

ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern
Internet: www.presseportal.ch

Kontakt:
Renato Casiraghi
Gesamtprojektleiter
Dienststelle Verkehr und Infrastruktur
Tel. +41/41/288'91'38



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