Staatskanzlei Luzern

Ein Jahr Opferberatungsstelle des Kantons Luzern

Luzern (ots) - Der Verein Opferhilfe Luzern blickt auf ein bewegtes Jahr zurück. Einerseits musste der Zusammenschluss von drei Stellen verschiedener Vereine in eine Opferberatungsstelle des Kantons Luzern in die Praxis umgesetzt werden. Andererseits durfte die eigentliche gesetzliche Kernaufgabe der Opferhilfe - die Beratung der Opfer von Straftaten - nicht unter der Umsetzung leiden. Über 771 Opfer fanden im Jahr 2003 Rat und sofortige und/oder längerfristige Hilfe bei der Opferberatungsstelle. Opfer waren und sind vor allem gewaltbetroffene Frauen und weibliche Jugendliche (400), sexuell ausgebeutete Kinder und Jugendliche (182) sowie andere Gewaltopfer und Verkehrsopfer (189). Neben vielen strategischen und operativen Veränderungen gab es auch einen Wechsel in der Stellenleitung. Alice Heijman, welche den Aufbau der Opferberatungsstelle wesentlich mitgeprägt hat, hat die Stelle verlassen und engagiert sich vermehrt in der Politik. Seit Mitte März wird die Stelle von lic.iur. Ursula Vincent-Birrer geleitet. In ihr fand der Verein Opferhilfe Luzern eine kompetente und engagierte Mitarbeiterin. Sie bringt als Juristin und dipl. Verwaltungsmanagerin mit kaufmännischer Grundausbildung nicht nur gute fachliche Voraussetzungen mit, sondern verfügt auch über eine reiche Lebens- und Berufserfahrung, u.a. in den Bereichen Bildung, Sozialversicherung, Strafrecht und Kinderschutz. ots Originaltext: Staatskanzlei Luzern Im Internet recherchierbar: www.presseportal.ch Kontakt: Opferberatungsstelle des Kantons Luzern Lic.iur. Ursula Vincent-Birrer Leiterin Tel. +41/41/227'40'69

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