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Marilyn Manson - Provokation pur

    Zürich (ots) - Man kann ihn lieben, man kann ihn hassen. Der ehemalige Fotoreporter Brian Warner, besser bekannt unter seinem "Shock-Rock"-Namen Marilyn Manson, bewegt die Gemüter wie kein Zweiter im Musikgeschäft. Bei seinem letzten Auftritt in Zürich am 30. November 2003 hagelte es von christlicher Seite vor seinem Auftritt Proteste. Mit Flyers versuchten die "Frommen", Manson als bösen "Satanisten" darzustellen. Doch es kam ganz anders: Das Konzert war bis auf den letzten Platz ausverkauft, und Marilyn zeigte sich in absoluter Topform - keine Spur von Gewalt oder Bibelverbrennungen, wie ihm stets nachgesagt wird. Und auch das Echo in den hiesigen Medien war riesig - denn Manson lieferte eine unterhaltsame Show, in der vor allem seine kommerzielle Seite zum Vorschein kam. Am Mittwoch, 8. Juni 2005 tritt Manson mit seiner hervorragenden Band in der St. Jakobshalle in Basel auf. Ob man ihn wieder zu boykottieren versuchen wird? Das liesse Manson bestimmt eiskalt...

    Vom sozialkritischen Antiheld zum glitzernden Megastar

Als Brian Warner und sein Gitarrist Scott Mitchell im Jahr 1989 gemeinsam beschlossen, ihre Namen in Marilyn Manson und Daisy Berkowitz umzuändern (als Vorname jeweils amerikanische Pop-Ikonen, die Nachnamen stammen von Serienmördern), machten sie sich auf, fortan unter diesen Pseudonymen die Musikwelt zu verschrecken. Im Südosten Amerikas, wo Voodoo-Kult und christliches Abendland aufeinandertreffen, ist ein solcher Gedanke nicht einmal so abwegig. Und so entstand ihr kontroverses Konzept, die Bühnenshow als multimediale Satansmesse einzusetzen, und mit Sado-Maso-Outfit und Logos, die von SS-Runen inspiriert waren, zu "schockieren". Die Presse horchte auf, es gab positive wie auch negative Schlagzeilen, frei nach dem Motto: Any news is good news! Als Trent Reznor von den Nine Inch Nails die Musik von Manson & Co. hörte, war er von der trashigen Mixtur aus Synthi- und Metal-Elementen hell begeistert. Daraufhin wurden Marilyn und seine Band eingeladen, im Vorprogramm von den Nails aufzutreten, und wie bei einem "teuflischen" Märchen: sie feierten riesige Erfolge. Wilde Gerüchte wurden in den Medien verbreitet, Manson würde kleine Kinder zum Frühstück essen oder menschliche Gebeine und Exkremente in der Pfeife rauchen. Er war ein Dorn im Auge der eher prüden Amerikaner, die seit Jahren regelmässig gegen seine Auftritte protestieren. Seit dem Erfolg seines Chartbreakers "Antichrist Superstar" ist er für viele ein absoluter Held, für viele andere aber auch der Antiheld. Seit wenigen Jahren ist Manson aber vom sozialkritischen Antiheld zum glitzernden Megastar aufgestiegen, der Bücher schreibt und bei öffentlichen Auftritten immer wieder mit Porno-Stars erblickt wird. Seine Musik ist sehr wohl perfekt produziert und hat unheimlich Druck - aber Manson wäre nicht halb so bekannt, wenn er nicht ein solches Image hätte. Das weiss er nur zu gut. Doch diese Facette gehört zum Showbusiness, denn das grosse Stichwort hier heisst "Entertainment". Und dies kommt auf seinem letzten Studioalbum "The Golden Age Of Grotesque" deutlich zum Vorschein: Manson erfindet das Rad musikalisch nicht neu, aber seine Texte liefern noch immer genug Stoff für Kontroversen. Und mit Songs aus seinem Best-Of-Album "Lest We Forget" (2004) kommt der Hüne endlich wieder in die Schweiz. Geschockt? Mal sehen!

Konzert:                 Marilyn Manson
Spezielles:            In Zusammenarbeit mit Act Entertainment AG
Homepage:                www.marilynmanson.com
Aktuelles Album:    Lest We Forget (Interscope/UMG)
Datum / Zeit:         Mittwoch, 8. Juni 2005, 20 Uhr
Veranstaltungsort: St. Jakobshalle Basel
Ticketpreis(e):      56.40
Medienpartner:        20 Minuten, VIVA, Virus

Vorverkauf bei Ticketcorner über 0900 800 800 (CHF 1.19/Min.) oder www.ticketcorner.ch, bei Manor und SBB sowie allen anderen Ticketcorner-Vorverkaufsstellen.

ots Originaltext: Good News
Internet: www.presseportal.ch

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