Fürstentum Liechtenstein

ikr: Kurzgeschichtenwettbewerb "Sieben Wochen - sieben Sätze"

Vaduz (ots/ikr) - Der Kurzgeschichtenwettbewerb "Sieben Wochen - sieben Sätze" im Rahmen der Liechtensteiner Buchtage war ein voller Erfolg. Die Jury konnte 463 Geschichten entgegen nehmen. 100 Geschichten wurden prämiert. Die Kinder und Jugendlichen erhalten einen Gutschein der Buchhandlung Bücherwurm in Vaduz oder der OMNI Buchhandlung in Eschen.

Die Liechtensteiner Buchtage standen 2017 unter dem Motto "Liechtenstein schreibt" - für die Schulen ist dieses Motto sicherlich mehr als erfüllt worden. Es sind Geschichten aus allen Gemeinden und allen Schularten eingegangen. Entstanden sind zahlreiche kreative, berührende und witzige Kurz- und Bildergeschichten. Die zwölf Postkarten-Sujets der Kunstschule haben Kinder und Jugendliche zu verschiedenen Geschichten angeregt.

Zwei Beispiele aus den 100 prämierten Geschichten

"Die Kuh - Die Kuh war 13 Jahre alt und lebte in der Schweiz. Eigentlich hatte die Kuh ein schönes Leben. Doch sie war einsam. Sehr einsam. Eines Abends sah sie eine andere Kuh. Und dann wurden sie Freunde. Jetzt muss sie nie mehr alleine sein." (Raphael Wanger, 5. Klasse, Schellenberg)

Zweite Kostprobe: "Falsche Fährte - Als die Frau gerade dabei war, ihre Lieblingsserie zu schauen, hörte sie ein Geräusch aus der Küche. Voller Angst nahm sie die Vase, welche neben ihr auf dem Tisch stand in die Hand, schlich langsam in die Richtung des Geräusches. Als sie um die Ecke bog und schon bereit war zuzuschlagen, sah sie ihren Hund, der wie ein Schwein im Abfallsack herumwühlte. Sie befahl ihm aufzuhören, räumte den Abfall weg und lief zurück zum Fernseher. Sie nahm den Schalter in die Hand und stellte die Lautstärke leiser. Plötzlich hörte sie schon wieder ein Geräusch aus der Küche. Genervt von ihrem Hund befahl sie ihm zurückzukommen, als sie bemerkte, dass er neben ihr lag." (Lisa Nold, Gymnasium 3a)

Es ist der Jury nicht leicht gefallen, aus den 463 Geschichten diejenigen auszuwählen, die mit einem Büchergutschein belohnt werden. Es hätten alle eine Auszeichnung verdient. Dennoch konnten Bernadette Kubik-Risch (Omni), Theresa Hardegger (Bücherwurm), Silke Knöbl (Textimum), Joe Hürlimann (Literaturhaus) und Barbara Ospelt-Geiger (Schulamt) 100 Geschichten prämieren, die durch ihren Ideenreichtum, ihre gelungene Gestaltung, witzige Pointe oder dramatische Wendung besondere Beachtung verdienen.

In den nächsten Wochen werden die prämierten Geschichten in den Schulen präsentiert. Zudem wird über die Sommerpause die eine oder andere Geschichte in den Zeitungen zu lesen sein.

Kontakt:

Schulamt
Barbara Ospelt-Geiger, Pädagogische Mitarbeiterin
T +423 236 67 86


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