Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke

Entwicklungsorganisationen lancieren Kampagne gegen "Steuerfluchthafen Schweiz"

    Bern (ots) - Die Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke und die Erklärung von Bern werfen der Schweiz vor, weltweit Steuerhinterziehung und Steuerflucht zu begünstigen und so den Entwicklungsländern massive Einnahmenverluste zu verursachen. Um den Mittelabfluss zu stoppen, müsse das Abkommen über Zinsbesteuerung mit der EU auch auf Entwicklungsländer ausgedehnt werden. Mittelfristig sei die Unterscheidung zwischen Steuerhinterziehung und Steuerbetrug aufzuheben, begünstige sie doch einseitig reiche Ausländer, die oft aus armen Ländern stammten und dort keine Steuern bezahlten.

    Die beiden entwicklungspolitischen Organisationen wollen sich nicht nur in der Schweiz, sondern weltweit dafür einsetzen, dass die "Profiteure der Globalisierung wieder Steuern bezahlen müssen". Zusammen mit Vertretern aus England (einem ehemaligen Regierungsberater der Steueroase Jersey) und Deutschland stellten sie in Bern das globale "Netzwerk Steuergerechtigkeit" vor, das die Aktivitäten in verschiedenen Ländern koordiniert. Ihm gehören Organisationen und Persönlichkeiten aus zahlreichen europäischen und amerikanischen Staaten an. In der Schweiz wollen die beiden NGOs weitere Organisationen für ein "Bündnis für Steuergerechtigkeit" gewinnen.

ots Originaltext: Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke
Internet: www.newsaktuell.ch

Kontakt:
Bruno Gurtner
Arbeitsgemeinschaft der Hilfswerke
Tel. +41/31/390'93'35

Andreas Missbach
Erklärung von Bern
Tel. +41/1/277'70'07
Mobile: +41/79/339'37'01



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