Caritas Schweiz / Caritas Suisse

Caritas Schweiz intensiviert ihre Hungerhilfe: 500 000 Franken für die Opfer der Nahrungsmittelkrise

Luzern (ots) - Caritas Schweiz intensiviert ihre Hungerhilfe. So hat sie für die Opfer der gegenwärtigen Nah-rungsmittelkrise 500 000 Franken bereit gestellt. Damit soll Sofort- und Überlebenshilfe in Haiti, Mali, Südsudan, Bangladesch und im Grenzgebiet zu Burma geleistet werden. In Haiti werden durch die Caritas 20 000 arme Familien während drei Monaten mit Lebensmitteln versorgt. 10 000 Bauern erhalten Saatgut, damit die nächste Aussaat gesichert ist. Gemeinsam mit anderen Hilfswerken unterstützt Caritas Schweiz 150 000 Flüchtlinge an der thailändischen Grenze zu Burma. Sie erhalten Reis, Öl, Bohnen und Salz. Im Südsudan stellt Caritas mittellosen Familien, die nach dem Friedensschluss ins Land zurückgekehrt sind, dringend Güter des täglichen Bedarfs zur Verfügung. Und in Mali gibt sie auf lokalen Märkten, wo die Armen einkaufen, verbilligte Lebensmittel wie Reis und Hirse ab. Das beeinflusst insbesondere in den Städten die Preise zugunsten der benachteiligten, landlosen Bevölkerung. Caritas bekämpft die Ursachen des Hungers vor Ort auch langfristig. Indem sie zum Beispiel Klein-bauern schult, wie sie ihre Produktion verbessern können. Durch weitere Projekte wird die regelmäs-sige Bewässerung der Felder sichergestellt. Oder Wiederaufforstungs- und Bodenterrassie-rungsprogramme bekämpfen die Erosion. Neben ihrer Nothilfe realisiert Caritas Schweiz zur Zeit rund 100 Projekte, die der langfristigen und nachhaltigen Ernährungssicherung dienen. Caritas dankt für Spenden auf das Konto 60-7000-4, Vermerk "Hunger". Kontakt: Odilo Noti, Leiter Kommunikation, Tel. 079 686 87 43.

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