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Kampf gegen die Heuschreckenplage in Mali: Caritas Schweiz stellt 180'000 Franken bereit

    Luzern (ots) - Mali leidet unter einer katastrophalen Heuschreckenplage. Schwärme von hundert Millionen Insekten drohen Getreidefelder und Weideland abzufressen. Caritas Schweiz hat für den Kampf gegen diese schlimmste Heuschreckenplage seit fast 20 Jahren einen Betrag von 180'000 Franken gesprochen. Damit wird ein Programm unterstützt, das die Ernte und das Gras für die Landwirtschaft schützen soll.

    Durch die Heuschreckeninvasion sind rund 400'000 Tonnen Nahrung, rund ein Drittel der gesamten Ernte, in Gefahr. Die Regierung Malis hat einen Hilfsaufruf lanciert, sich am Kampf gegen die Wanderheuschreckenplage zu beteiligen. Zum einen geht es darum, die Invasion der Tiere zu stoppen, zum anderen darum, die Eier und Larven zu zerstören, um das Ausbreiten der Schwärme zu verhindern.

    Die Hilfe von Caritas konzentriert sich auf die Gebiete von Mopti und San im Zentrum Malis. Dort werden Schutztrupps von acht bis zehn Personen gebildet und mit dem nötigen Material wie Zerstäubern, Chemikalien, Schutzbrillen und Handschuhen ausgestattet. Die etwa 300 Gruppen gehen in rund 1400 Dörfern gegen die Heuschreckenplage vor. Die chemischen Produkte, die zum Stoppen der Invasion verwendet werden, sind vom Staat und von der Welternährungsorganisation (FAO) empfohlen.

ots Originaltext: Caritas Schweiz
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