Eidg. Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK)

Task Force will Stauräume innert Jahresfrist von A2 verbannen

Bern (ots) - Die Task Force Lastwagentransit will innert Jahresfrist erreichen, dass auf der A2 keine sicherheitsgefährdenden Abstellräume mehr entstehen. Zu diesem Zweck wird in den kommenden Wochen ein Bündel von Vorschlägen auf die politische, finanzielle, rechtliche und betriebliche Machbarkeit überprüft. Im Vordergrund stehen Massnahmen in den Bereichen Zoll/Strasse in Basel/Chiasso. Abgelehnt werden hingegen eine Lastwagen-Tunnelgebühr für den Gotthard sowie ein flächendeckendes Fahrverbot für den Schwerverkehr vor Feiertagen. Diskutiert wurden vor allem Optimierungsmöglichkeiten auf der Autobahn und bei den Zollanlagen. Die Task Force befürwortet die Einführung einer Triage zwischen Leer- und Transitfahrten einerseits und dem Import-Exportverkehr. Diese Massnahme soll nun auf ihre betriebliche, rechtliche, finanzielle Machbarkeit untersucht werden. Ebenso überprüft werden die Möglichkeiten für die Vorabfertigung von Schwerverkehr in der Nähe der Zollanlagen. Das Tessin hat zudem die Bereitschaft signalisiert, kurzfristig Stauraum zu organisieren. Das Bundesamt für Strassen ist bereits daran, die entsprechenden Vorschläge zu prüfen. Ein flächendeckendes Fahrverbot für den Schwerverkehr vor Feiertagen wurde vorab aus volkswirtschaftlichen Gründen abgelehnt und zudem als unverhältnismässig beurteilt. Ebenso abgelehnt wurde die Einführung einer Tunnelgebühr für Lastwagen. An der nächsten Sitzung werden die kurzfristigen Möglichkeiten des Bahngüterverkehrs vertieft diskutiert. ots Originaltext: UVEK Internet: www.newsaktuell.ch Kontakt: UVEK Eidgenössisches Departement für Umwelt, Verkehr, Energie, Kommunikation Pressedienst

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