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Palmölsteuer des französischen Präsidenten Hollande ist Angriff auf Afrikaner

Französischer Senat zeigt durch Ablehnung der von der Regierung vorgebrachten Steuer auf Palmöl Solidarität mit Afrikanern

Lagos, Nigeria (ots/PRNewswire)

Das IMANI Center for Policy and Education, der zweiteinflussreichste Think-Tank in Afrika südlich der Sahara, und die Initiative for Public Policy Analysis (IPPA), der führende Think-Tank Nigerias, fordern die französische Regierung heute auf, ihre geplante Palmölsteuer aufgrund der großen negativen Auswirkungen auf die afrikanischen Bauern und Gemeinden zurückzuziehen.

Der französische Senat hat am 11. Mai die Ablehnung der Steuer beschlossen - es ist jedoch wahrscheinlich, dass Regierung und Nationalversammlung die Steuer wiederaufleben lassen werden.

Franklin Cudjoe, Gründungspräsident und CEO des IMANI Center for Policy and Education, sagte dazu -

"Die Palmölsteuer der französischen Regierung ist ein direkter Angriff auf die Lebensbedingungen der afrikanischen Bauern. In ganz Afrika und so auch in Ghana kultivieren die Bauern Ölpalmen, um ihre Lebensumstände zu verbessern und der Armut zu entkommen. Präsident Hollandes Steuer gefährdet die landwirtschaftlichen Gemeinden in Afrika südlich der Sahara. Allein aus diesem Grund muss die Steuer verworfen werden.

"Die französischen Senatoren haben erkannt, dass sich Frankreichs Engagement für Afrika nicht mit Worten messen lässt - sondern nur in Taten. Die Ablehnung der Palmölsteuer hat gezeigt, dass der französische Senat die Entwicklung in Afrika unterstützt.

"Es ist nicht hinnehmbar, dass der französische Präsident Hollande durch das Eintreten für eine nachteilige Palmölsteuer entschlossen ist, Afrika Schaden zuzufügen."

Thompson Ayodele, Direktor der IPPA, sagte:

"Präsident Hollande sollte sich, anstatt eine abträgliche Palmölsteuer aufzuerlegen, an sein im Jahre 2012 gemachtes Versprechen halten, sich nicht in die Entwicklung Afrikas einzumischen. Dies ist ein weiteres von Hollande gebrochenes Versprechen an die Menschen in Afrika.

Die französische Regierung muss diese Steuer sofort fallen lassen"

Die geplante gestaffelte Palmölsteuer der französischen Regierung ist eine klare Barriere für den Handel, die den Marktzugang für Palmöl blockieren würde, einer entscheidenden Handelsware in afrikanischen Ländern südlich der Sahara. Die Steuer wird eindeutig befürwortet, um wettbewerbsuntaugliche innerstaatliche französische Interessen zu unterstützen. Präsident Hollande hebt auf die Weise die Lebensmittelpreise für sein eigenes Volk an und trifft gleichzeitig damit einige der ärmsten Gemeinden der Welt.

Mehr als 30.000 Ghanaer sind in der Palmölindustrie beschäftigt - und 80 Prozent des Palmöls in Ghana wird von Kleinbauern produziert. Die Agence Francaise de Development (AFD) - die französische Auslandshilfsorganisation - hat sogar Ölpalmen-Projekte für Kleinbauern in Ghana finanziert, was den mit Palmöl einhergehenden Nutzen veranschaulicht. Weltweit gibt es mehr als 4 Millionen Kleinbauern für Palmöl. 80 % des Palmöls in Nigeria wird von Kleinbauern produziert, die sich darauf verlassen, um ihre Familien zu ernähren und ihre Lebensbedingungen zu verbessern.

Die vom französischen Steuerzahler unterstützte Arbeit der AFD setzt Palmöl erfolgreich als Werkzeug für landwirtschaftlichen Erfolg in Afrika ein. Hollande will nun eine Steuer auf das aus diesem afrikanischen Erfolg herrührende Palmöl verhängen. So wird Afrika mit der einen Hand gegeben, und, über die Palmölsteuer, mit der anderen Hand genommen. Dies ist eine uralte koloniale Strategie, um die Entwicklungsländer arm zu halten.

Die französischen Steuerzahler haben ebenfalls jedes Recht, sich verwirrt zu zeigen: ihre Steuergelder werden verwendet, um Afrika zu helfen, und dann erlegt ihre Regierung jenen Menschen, denen sie helfen sollen, Strafsteuern auf. Solche Steuern erhöhen auch die Preise für die Verbraucher in Frankreich...um sicherzustellen, dass Hollandes Palmölsteuer wirklich jedem schaden wird, sogar seinen eigenen Wählern.

Die Initiative for Public Policy Analysis (IPPA) ist eine preisgekrönte Organisation und das Forschungsinstitut bzw. der Think-Tank für öffentliche Politik in Nigeria. Sie setzt sich in erster Linie für die Grundsätze und Institutionen ein, die die wirtschaftliche Entwicklung unterstützen und den Wohlstand mehren, mit Schwerpunkt auf Afrika und Nigeria.

Das IMANI Center for Policy and Education, einer der führenden Think-Tanks in Afrika, gilt inzwischen als zweiteinflussreichster Think-Tank Afrikas südlich der Sahara und erstellt hochwertige und relevante Forschung. Das IMANI Center konzentriert sich auf die Zusammenarbeit mit Regierungen, Unternehmen und der Zivilgesellschaft, um die nationale, regionale und globale Agenda zu gestalten.

Kontakt:

Thompson Ayodele unter +234.1.791.0959
+234-80-5670-6884 oder 234.80.2302.5079 oder Thompson@ippanigeria.org

Franklin Cudjoe unter +233 244 638 178 oder fcudjoe@imanighana.org

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