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Repräsentative Studie zum Medien- und Informationsverhalten der Schweizer Bevölkerung: Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer

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Zürich (ots)

- Hinweis: Das Dokument "Media UseIndex 2009 – Die wichtigsten 
     Grafiken" kann kostenlos im pdf-Format
     unter http://www.presseportal.ch/de/pm/100016261 heruntergeladen
     werden -
Das Internet ist das wichtigste Medium der
Schweizer Mediennutzungs- und Informationsverhalten: So geht die
Schweizer Bevölkerung mit der Medienvielfalt um
Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer. Die
wichtigsten Medienmarken sind Facebook bei den Jungen und Schweizer
Fernsehen bei den Älteren. TV und Internet sind führend in
Unterhaltung, Tageszeitungen und das Web bei News. Vergleichsdienste
wie Comparis werden für Kaufentscheide bei Versicherungen und
Bankprodukten stark genutzt, Werbung für Informationen zu
Lebensmitteln und anderen Konsumgütern. Der Media Use Index der Young
& Rubicam Gruppe untersuchte das Mediennutzungsverhalten von 1500
Personen.
Das Internet ist das wichtigste Medium der Schweizer, gefolgt von
den Tageszeitungen
Das Medienverhalten der Schweizer wird immer stärker von digitalen
Medien geprägt - das Internet avanciert zum mit Abstand wichtigsten
Medium. Mehr als die Hälfte der Befragten stuft es als "sehr wichtig"
aus persönlicher Sicht ein. In der persönlichen Wichtigkeit liegt das
Internet mit fast 20% Abstand deutlich vor den zweitplatzierten
Tageszeitungen. Auf den weiteren Plätzen folgen TV und Radio.
Die Top-Medienmarken bei der jüngeren und älteren Bevölkerung:
Facebook ist bei den 14-29 Jährigen vorn, SF1 bei den 50-69 Jährigen
Welches sind die für die Schweizer persönlich wichtigsten
Medienmarken? Bei den unter 29 Jährigen ist es die Social Media
Plattform Facebook mit einer Zustimmung von 48,5%. Personen über 50
bevorzugen hingegen SF1 (mit 50,4%). Auf den weiteren Rängen folgen
bei den Jungen 20 Minuten (42,2% Zustimmung) und Pro 7 (35,3%), bei
den Älteren sind es Lokalradios (36,2% Zustimmung) und DRS 1 (32,3%).
 (Auswertung für die D-CH)
TV dominiert Unterhaltung, das Internet die Produktinformation
Fragt man die Konsumenten, welche Kanäle sie für Unterhaltung,
Tagesgeschehen, Sport und Produktinformationen nutzen, zeigt sich,
dass das Internet drei von vier Bereichen dominiert: Tagesgeschehen,
Sportinformationen und Produktinformationen. Am stärksten ist die
Dominanz des Internet bei der Suche nach Produktinformationen: fast
80% der Befragten nutzen das Internet als häufigste
Informationsquelle. Nur bei der Unterhaltung liegt das Fernsehen noch
an vorderster Stelle: 54,4% der Konsumenten lassen sich am liebsten
per TV unterhalten. Betrachtet man nur die unter 20 Jährigen, liegt
das Internet als Unterhaltungsmedium bereits gleichauf mit TV.
Persönliche Empfehlung von Familie und Freunden geniesst höchste
Glaubwürdigkeit
Aus welchen Quellen die Konsumenten Informationen zu
Produkten/Dienstleistungen einholen, ist stark abhängig von der
Produktkategorie. Werbung als Informationsquelle wird am häufigsten
bei Beauty- und Kosmetikprodukten, Mode und Lebensmitteln genutzt.
Also bei Produkten, die eher dem Low-Involvement zugeordnet werden
und impulsgetrieben sind.
Bei Banken, Versicherungen und Krankenkassen sind
Online-Vergleichsdienste die erste Wahl als Informationsquelle. Der
Kundenberater ist die wichtigste Informationsquelle bei Autos,
Möbeln, rezeptfreien Medikamenten und Sportartikeln. Dort also, wo
fachgerechte Beratung für die Konsumenten wichtig ist. Auch hier
zeigt sich die Wichtigkeit des Internet: die Homepage des Anbieters
ist der wichtigste Informationskanal über viele Kategorien hinweg, so
bei  Unterhaltungselektronik,  grossen Haushaltsgeräten,
Mobiltelefonen, Reisen, Wohnen oder Musik und Video. Die höchste
Glaubwürdigkeit aller Quellen erzielt aber die Empfehlung von
Familienmitgliedern, Freunden und Bekannten.
Tageszeitungen haben die höchste Glaubwürdigkeit für Politik,
regionale News und Kultur
Das Fernsehen wird von den Konsumenten als am glaubwürdigsten für
Unterhaltung, News zum Tagesgeschehen und  Sport angesehen.
Tageszeitungen sind die Glaubwürdigkeits-Leader für Politik,
regionale Nachrichten und Kultur. Das Internet ist am glaubwürdigsten
in Bezug auf Veranstaltungsinfos und Produktinformationen.
Neue elektronische Medien und Gratiszeitungen werden häufiger
genutzt
Fragt man die Konsumenten, wie sich ihr Medienverhalten im
Vergleich zu vor 5 Jahren verändert hat, lässt sich ein starker Trend
zu den elektronischen Medien feststellen.  So geben fast 80% der
Konsumenten an, das Internet mehr oder viel mehr zu nutzen. Bei Pod-
und Videocasts sind es 70% und bei Mobiltelefon/iPhone/PDA 54%. Die
Nutzung der klassischen Medien wie TV, Radio, Zeitungen,
Zeitschriften und Magazinen hingegen hat sich kaum verändert.
Welches ist das cross-medialste Medium der Schweiz? Einige
Medienmarken werden bereits intensiv in mehreren Kanälen genutzt, so
etwa der Spiegel in Print, Online, TV - und beschränkt auch auf dem
Mobile. Die am stärksten cross-medial genutzen Medienmarken in der
Schweiz sind Der Spiegel, NZZ, Blick und 20 Minuten.
Frauen sind besonders affin für Social Media Networks
Die Vorliebe der Schweizer für Facebook setzt sich auch bei der
Frage nach der am häufigsten genutzten Webadresse fort: nach Google
und Bluewin folgt Facebook. Knapp 10% der Befragten geben ungestützt
die Adresse der beliebten sozialen Community an. Frauen sind
besonders affin: Rund 13%  geben Facebook als häufigste Webadresse
an, bei den Männern sind es nur 6%.
Gratiszeitungen sind der Junk Food der Medien: wichtig und dennoch
entbehrlich
Obwohl Gratistitel wie 20 Minuten und Le Matin Bleu besonders für
junge Konsumenten persönlich wichtige Medienmarken sind, könnten die
Konsumenten auf die Kategorie der Gratiszeitungen offenbar am ehesten
verzichten. Bei der Fragestellung "welches ist das Medium, auf das
Sie am ehesten verzichten würden?" gaben mehr als 25% der Befragten
die Gratiszeitungen an. Unverzichtbarer dagegen sind elektronische
Medien wie Mobiltelefon/iPhone/PDA und das Internet, auf die weniger
als 5% der Konsumenten verzichten könnten sowie Tageszeitungen
(9.8%). Die Gratiszeitungen sind demnach der Junk Food der Medien:
allgegenwärtig, aber schnell konsumiert und von geringer Substanz.
Die Medienkonsumenten sind mündig und bestimmen die Inhalte
zunehmend selbst
Die Auswahl der Medieninhalte findet aktiv statt: die grosse 
Mehrheit der Befragten (80%) sucht gezielt nach Informationen, die
sie interessieren. Die Menschen akzeptieren und fordern die
Möglichkeit der aktiven Medienauswahl: Mehr als die Hälfte der
Befragten (56,1%) möchte in Zukunft verstärkt selbst entscheiden,
welches Programm zu welchem Zeitpunkt gesehen wird. "On demand"
widerspiegelt also ein tatsächliches Konsumentenbedürfnis.
Die Zukunft der Medien ist bunt und billig
Zum Schluss ein Blick in die Zukunft, auf die Medienlandschaft im
Jahr 2020. Die Konsumenten gehen mehrheitlich davon aus, dass es in
Zukunft ein breiteres und grösseres Medienangebot geben wird, das
zudem billiger sein wird als heute und unabhängig von Zeit und Ort
überall verfügbar sein wird.
Die Y&R Gruppe ist die führende Kommunikationsagentur der Schweiz
mit Sitz in Zürich. Für die Studie Media Use Index wurden 1500
Personen zwischen 14 bis 69 in der Deutsch- und Westschweiz befragt.
Die Stichprobe ist repräsentativ gemäss den Strukturdaten des
Bundesamtes für Statistik. Die Y&R Gruppe vereint unter gemeinsamer
Führung die Spezialisten von Advico Young & Rubicam (Werbung),
Allaccess (Promotion), Futurecom (Internet) und Wunderman (Dialog).

Kontakt:

Young & Rubicam Gruppe
Dr. Caspar Coppetti
Chief Strategy Officer
Tel.: +41/44/801'91'91
E-Mail: caspar.coppetti@yr-gruppe.ch

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