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Ticketcorner und Good News wehren sich gegen Unterstellung: Abmahnung an Stiftung für Konsumentenschutz

Rümlang (ots)

Die Stiftung für Konsumentenschutz wirft Good News
und Ticketcorner vor, anlässlich des AC/DC-Konzerts bewusst einen 
zweiten Absatzkanal zu Wucherpreisen unterstützt zu haben, um so von 
einem zusätzlichen Kanal zu profitieren. Diese Anschuldigung ist mehr
als haltlos, weshalb sich Ticketcorner zusammen mit Good News 
schriftlich mit einer anwaltlichen Abmahnung gegen diese 
Unterstellung wehren.
Am letzten Freitag waren sämtliche der rund 40'500 Tickets für das
AC/DC-Konzert am 8. Juni 2010 im Stade de Suisse in Bern in 
Rekordzeit ausverkauft. Schon im Vorfeld tauchten auf Plattformen wie
eBay und Ricardo Angebote auf, wo Tickets für das Konzert zu einem 
Mehrfachen des eigentlichen Preises angeboten wurden - die Preise 
gingen bis zu 1200 Franken pro Ticket. Diese Machenschaften stossen 
Good News wie Ticketcorner sauer auf.
André Béchir, Geschäftsführer von Good News, meint dazu: "Uns ist 
der Handel von Dritten mit unseren Konzerttickets schon lange ein 
Dorn im Auge. Leider können wir wenig dagegen tun. Wir unternehmen 
jedoch einiges, um es dem Zwischenhandel schwer zu machen. So haben 
wir zum Beispiel bei AC/DC eine Bezugslimite von maximal 4 Tickets 
pro Bestellung festgelegt."
Ticketcorner-CEO George Egloff sagt: "Uns liegt viel daran, dass 
alle Kunden gleiche Chancen haben, Tickets zu fairen Preisen zu 
erhalten. Bei Internet- und Call Center-Bestellungen überprüfen wir 
bei begehrten Veranstaltungen die Käufer namentlich und stornieren 
allfällige Doppelbuchungen. Diese Kontrolle wurde auch beim 
AC/DC-Vorverkauf durchgeführt. Bei POS-Vorverkaufsstellen sind die 
Käufer anonym, was Tickethändler bei diesem Konzert schamlos 
ausnützten."
Der öffentliche Vorwurf der Stiftung für Konsumentenschutz, Good 
News und Ticketcorner würden ein stattliches Kontingent an Tickets an
den offiziellen Kanälen vorbeischleusen, um so einen profitablen 
Absatzkanal für Wuchertickets zu haben, ist absurd und kann 
keinesfalls hingenommen werden.
Weder die Ticketcorner AG noch die Good News Productions AG haben 
Tickets für das AC/DC-Konzert bewusst oder unbewusst an den 
offiziellen Kanälen vorbeigeschleust. Die unzutreffenden Behauptungen
"Tickets bewusst an den offiziellen Kanälen vorbeigeschleust", 
"Wuchertickets absetzt", "ein Interesse daran hat, Tickets 
abzuzweigen und in den Schwarzhandel zu bringen" und "Methoden im 
Grau- bis Schwarzbereich einsetzt", sind allesamt wettbewerbswirksam,
weshalb ein Anwalt eingeschaltet wurde. Die schriftliche Abmahnung 
ging heute an die Adresse der Stiftung für Konsumentenschutz.
"Wir haben alles getan, was technisch und organisatorisch machbar 
ist, um für alle Käufer die gleichen fairen Chancen auf Tickets 
herzustellen. Das hat reibungslos funktioniert", fasst George Egloff 
zusammen, und ergänzt: "Dass dennoch viele AC/DC-Fans leer ausgingen,
liegt auch in der Natur der Sache: Die Platzkapazität im Stade de 
Suisse ist nun mal beschränkt. Bei mehreren Hunderttausend 
Interessenten muss leider ein Grossteil leer ausgehen."

Kontakt:

Ticketcorner AG
Marlies Keck, PR Managerin und Mediensprecherin
Tel.: +41/44/818'33'46
E-Mail: marlies.keck@ticketcorner.com

Good News Productions AG
Marc Reinhardt, Head of Communication
Tel.: +41/44/809'66'66
E-Mail: m.reinhardt@goodnews.ch

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