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Marti verzichtet auf eine weitere Beschwerde

Bern (ots)

Die ARGE Marti hat sich entschieden, im Dienste der
Sache auf eine weitere Beschwerde im Vergabeverfahren Erstfeld zu
verzichten. Offenkundig ist die ATG nicht in der Lage,
Gerichtsentscheide objektiv und neutral umzusetzen.
Die Begründung des neuerlichen Zuschlagentscheides an die Strabag
überzeugt nicht. Zweimal hat Marti von der Rekurskommission Recht
erhalten, zweimal hat diese von der ATG eine Neubeurteilung des
Vergabeentscheides verlangt. Die klaren Entscheide der
Rekurskommission wurden von der ATG in keiner Weise berücksichtigt.
Damit hat die ATG auf ihrem ursprünglichen Entscheid beharrt, ohne
die vielen Kritiken der Rekurskommission zu beachten.
Der Auftrag an die Strabag lässt sich im Grunde nicht
rechtfertigen. Ein Globalangebot ist und bleibt mit einer Offerte zu
Einheitspreisen nicht vergleichbar. Daran vermag selbst der Einsatz
sog. "unabhängiger und neutraler" Experten zur Herstellung der
Vergleichbarkeit und zur Neubeurteilung des Vergabeentscheids (was
ohne Zustimmung von Marti erfolgte) nichts zu ändern. Das hat die ATG
selbst eingesehen. Bei Neuausschreibungen sind Globalofferten nun
ausdrücklich ausgeschlossen. Die jüngste Expertise bleibt blosses
Parteigutachten. Ein Mitglied des Expertenteams hat inzwischen sogar
die anwaltliche Vertretung der ATG übernommen.
Marti verzichtet auf eine weitere Beschwerde, nicht aus
rechtlichen Überlegungen, sondern aus Überdruss und Enttäuschung über
diese von allem Anfang an unfaire und dem Rechtsverständnis in
unserem Lande zuwiderlaufende Bauvergabe. Es ist nun an der ATG, das
Projekt rasch und unter Einhaltung des gesetzten Kostenrahmens
abzuwickeln. Damit ist für die Marti AG der Fall "Erstfeld" erledigt.

Kontakt:

:
Marti Holding AG
Freiburgstrasse 133
3000 Bern 5
Tel.: +41/31/388'75'77
Fax: +41/31/388'75'21
E-Mail: franziska.kressibucher@martiag.ch
Internet: www.martiag.ch

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