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Kaliforniens Weinproduzenten begrüssen Vereinbarung, mit der die Möglichkeiten der U.S. Produzenten in Europa verbessert werden

San Francisco (ots/PRNewswire)

- Geschichtsträchtige Vereinbarung beendet nach über 20 Jahren
Verhandlungen über den Weinhandel
Kaliforniens Weinproduzenten bejubelten heute die Ansage des U.S.
Unterhändlers für Handelsgespräche, Rob Portman, dass eine
Vereinbarung mit den Verhandlungspartnern der europäischen
Gemeinschaft (EC) über Schlüsselpositionen bei den Gesprächen über
den Weinhandel erzielt wurde, die im Jahr 1983 begonnen hatten. Das
Wein-Institut, dessen Mitglieder 95 Prozent des U.S. Weins
exportieren, schrieben einen Brief an James Murphy, den
assistierenden Repräsentanten der U.S. Delegation für Handelsfragen.
Murphy leitete die Verhandlungen im Namen der U.S. Regierung. In dem
Brief anerkennen die Weinproduzenten "den aussergewöhnlichen
Fortschritt bei den Verhandlungen über wichtige Punkte für den
Weinhandel, die von entscheidender Bedeutung für das Wachstum unserer
Industrie sind." Die Vereinbarung  adressiert Kernaspekte des
Weinhandels, einschliesslich der Anerkennung von  Praktiken bei der
Weinherstellung, Anerkennung von Herkunftsnamen in den  U.S.A. sowie
die Verwendung von semi-generischen Namen. Es handelt sich hier um
die erste Phase einer weitreichenderen Vereinbarung mit der
beabsichtigt  ist, den Handel zwischen den Vereinigten Staaten und
der Europäischen  Gemeinschaft zu fördern; beide Märkte sind jeweils
für den anderen wichtige Wachstumsmärkte für den Export.
"Die Vereinigten Staaten haben den offensten aller Weinmärkte in
der Welt," meint Robert P. 'Bobby' Koch, Präsident und CEO des
Wein-Instituts, "und die Weinproduzenten in Europa haben lange den
freien Zugriff auf die U.S. Endverbraucher genossen. Diese
Vereinbarung verspricht U.S. Weingütern eine gewisse Sicherheit, dass
unsere Weine langfristigen Zugriff auf die europäischen Märkte haben,
wie z.B. Grossbritannien, wo Endverbraucher den Wein aus Kalifornien
und anderen Staaten gerne angenommen haben."
Der gesamte U.S. Wein-Export erzielte einen Rekordumsatz von US$
736 Millionen in 2004. Sechsundsechzig Prozent des U.S. Wein-Exports
(US$ 487 Millionen) wurden in die Länder der Europäischen
Gemeinschaft versandt, dem grössten Markt für amerikanische Weine.
Für europäische Weinproduzenten, die im letzten Jahr Wein im
Gegenwert von US$ 2,3 Milliarden auf den U.S. Markt brachten, stellt
die Vereinbarung den fortgesetzten Zugriff auf ihr hauptsächliches
Absatzziel und einen bedeutenden Wachstumsmarkt sicher - die U.S.A.
sind dabei, bis zum Jahr 2008 der grösste Weinkonsument zu werden.
Mit zu den Kernpunkten der neuen Vereinbarung und von besonderem
Interesse für die kalifornischen Wein-Exporteure ist die vollständige
Anerkennung der Praktiken bei der Weinherstellung in den U.S.A.;
diese bedurften vorher wiederholt Genehmigungen oder "Aufhebungen"
auf einer regelmässigen Basis, bevor U.S. Produzenten nach Europa
liefern konnten. Die Praktiken zur Weinherstellung unterscheiden sich
in aller Welt ein wenig auf Grund von Klima, Geschichte und Kultur.
Die meisten der in dieser Vereinbarung abgedeckten Praktiken sind zur
Zeit gegenwärtig in Europa für Weine aus Ländern wie Australien und
Südafrika gestattet; diese Länder haben bereits
Handels-Vereinbarungen mit der Europäischen Gemeinschaft.
Ebenfalls wichtig für die U.S. Produzenten ist ein Punkt in der
Vereinbarung, laut dem ein neues System für die Anerkennung von
Herkunftsnamen für U.S. Weine geschaffen werden soll. Während es in
den U.S.A. einen stringenten Genehmigungs-Prozess für die
Wein-Etiketten durch das Department of the Treasury's Tax and Trade
Bureau (TTB) gibt, der sicher stellt, dass die ausländischen Namen
für importierte Weine anerkannt werden, fehlt ein solches zentrales
System für die Anerkennung von U.S. Herkunftsnamen. Die Vereinbarung
fordert die EU auf, die Namen von Staaten, AVA's (American
Viticultural Areas) und Counties mit AVAs anzuerkennen.
Schliesslich adressiert die Vereinbarung eine lange geführte
Diskussion über die Benutzung von Herkunftsnamen, die einigen
Produzenten in Europa Kopfzerbrechen macht. Namen wie Chablis,
Burgunder, Port und Champagner, sogenannte semi-generische Namen,
werden auf Wein-Etiketten in den U.S.A. seit den 19. Jahrhundert
verwendet. U.S. Weinhersteller haben das Recht, eine Gruppe von 16
spezifischen semi-generischen Ausdrücken auf Etiketten zu verwenden,
wenn zusätzlich der tatsächliche Herkunftsort mit angegeben ist. Die
neue Vereinbarung erlaubt die Fortsetzung dieser Praxis für bereits
bestehende Marken, aber nicht mehr für neue. Auf diese Weise werden
die Bedenken der europäischen Produzenten adressiert, ohne die Rechte
und Investitionen der aktuellen U.S. Inhaber von Markennamen zu
schädigen, welche sie über viele Dekaden hinweg in diese Ausdrücke
und Namenskombinationen eingebracht haben.
Der Export von U.S. Weinen ist in den letzten zehn Jahren
dramatisch gewachsen, mit 300 Prozent Zuwachs seit 1994.
Grossbritannien bleibt der Top europäische Markt für U.S.
Wein-Exporte und die Niederlande, Deutschland, Frankreich, Irland und
Dänemark, alles EU-Nationen, sind die Top zehn Märkte für den U.S.
Wein-Export. Europäer mögen eindeutig kalifornische Weine als Teil
der Attraktion des Lifestyle und der natürlichen Schönheit des
Staates.
"Diese Vereinbarung gibt amerikanischen Weinproduzenten einen
sicheren langfristigen Zugriff auf die besten Export-Märkte und
beseitigt ein bedeutendes Hemmnis für zukünftiges Wachstum," meinte
Eric Wente, Vorsitzender der Wente Vineyards, der auch Vorsitzender
des Wein-Instituts und langjähriger Vorsitzender von dessen
internationalem Kommittee ist. "Es ist ein willkommener erster
Schritt beim Ebenen des Spielfeldes für unsere Industrie."
Das Wein-Institut ist eine öffentliche Interessengruppe und
Verband für Export-Marketing von 862 kalifornischen Weingütern und
dazugehörigen Unternehmen. Es wurde im Jahr 1934 gegründet.
Website: http://www.wineinstitute.org

Pressekontakt:

Nancy Light oder Gladys Horiuchi +1-415-356-7519, beide für das Wine
Institute