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NtDDi sucht Unterstützung für Petition beim Weltgesundheitstreffen in Genf

Johannesburg, Südafrika (ots/PRNewswire)

Die NtDDI-Initiative,
die sich für den steuerfreien Vertrieb von Medikamenten und
medizinischen Geräten einsetzt, hat bekannt gegeben, dass sie während
des Weltgesundheitstreffens, das nächste Woche in Genf stattfindet,
Unterstützung für eine Petition suchen wird. Die Petition, die sich
an die dort anwesenden Regierungsvertreter, Gesundheitsminister,
Delegierten und Nichtregierungsorganisationen wendet, macht darauf
aufmerksam, in welchem Ausmass der Zugang zu wichtigen Medikamenten
durch staatlich verhängte Steuern und Tarife eingeschränkt wird.
Diese Steuern und Zollabgaben behindern nachweislich die Behandlung
von pandemischen Krankheiten wie HIV/AIDS, Tuberkulose und Malaria.
In vielen Entwicklungsländern in Afrika, Lateinamerika und Asien
werden derzeit von staatlicher Seite Steuern für Medikamente und
medizinische Geräte eingefordert. In einer Untersuchung der NtDDi
wurde festgestellt, dass die Besteuerung von Medikamenten in
Entwicklungsländern weit verbreitet ist, so z.B. in Nigeria (20 %
Tarif), Brasilien (9 % Tarif) und Indien (16 % Tarif). "Am Vorabend
des Weltgesundheitstreffens rufe ich die Staatsvertreter aus aller
Welt dazu auf, die Abschaffung von Steuern und Tarifen für wichtige
Medikamente zu einer vordringlichen Aufgabe zu machen", sagte Roger
Bate, Co-Director der NtDDi. "Wir fordern Hilfsorganisationen wie
beispielsweise Médecins Sans Frontières auf, NtDDi bei der
Abschaffung dieser regressiven Besteuerung zu unterstützen."
NtDDi-Mitglieder werden sich während des Weltgesundheitstreffens
dafür einsetzen, Aufschläge, Zölle, Tarife und andere Steuern für
lebenserhaltende Medikamente und medizinische Geräte abzuschaffen.
NtDDi schätzt dass eine Reduzierung der Steuern und Tarife um 1 %
insgesamt weltweit zu einer Verbesserung des Zugangs zu wichtigen
Medikamenten um 1 % führt. "NtDDi bittet die Delegierten dringend im
Namen aller Leidenden in der Welt, die Kernpunkte der Petition zu
akzeptieren", sagte Richard Tren, der Co-Director von Africa Fighting
Malaria und NtDDi. "Wir haben die moralische Verpflichtung, diese
Steuern abzuschaffen."
Eine Petition zur Abschaffung von Steuern für lebenserhaltende
Medikamente und medizinische Geräte
NtDDi ist der Meinung, dass Zugang zu lebenserhaltenden
Medikamenten und medizinischen Geräten für Menschen in
Entwicklungsländern rund um die Welt, die unter HIV/AIDS,
Tuberkulose, Malaria und anderen pandemischen Krankheiten leiden, von
grosser Wichtigkeit ist.
NtDDi ist der Meinung, dass der Zugriff auf lebenserhaltende
Medikamente und medizinische Geräte zuallererst dadurch erleichtert
werden kann, dass staatlich verhängte Barrieren wie Aufschläge,
Zölle, Tarife, Mehrwertsteuern und andere Abgaben abgeschafft werden.
NtDDi ist der Meinung, dass der Zugriff auf lebenserhaltende
Medikamente und medizinische Geräte durch die Abschaffung von
nichttariflichen Barrieren erleichtert wird. Dazu gehören
beispielsweise eine langwierige Zoll- und Einfuhrabfertigung,
unnötige bürokratische Vorschriften und die Duplizierung der
medizinischen Anmeldeverfahren.
NtDDi ist der Meinung, dass die Unterzeichner der Doha-Runde der
WTO, die TRIPS-Vereinbarung und zusätzliche Preisreduzierungen die
Beschränkungen für eine Behandlung in vielen Fällen verringert haben.
NtDDi ist der Meinung, dass die als Strafzoll und extrem regressiv
einzustufenden Abgaben, die von staatlicher Seite für Medikamente
vorgeschrieben werden und die in vielen Fällen zu einer zweistelligen
Erhöhung des Endpreises dieser Medikamente führen, eine skrupellose
Belastung für die Patienten darstellen. Diese Situation steht im
Widerspruch zur erklärten Position der WHO-Mitgliedsstaaten, die
Gesundheit aller Menschen zu fördern.
NtDDi ist der Meinung, dass die Besteuerung von Medikamenten und
medizinischen Geräten negative Auswirkungen auf die Fortschritte in
der öffentlichen Gesundheit hat, die Behandlungsmöglichkeiten
einschränkt, das Wachstum und den Ausbau der Wirtschaft verlangsamt
und unnötigerweise zum Tod und zum Leiden von Millionen Menschen
beiträgt.
NtDDi ruft die Regierungen von Entwicklungsländern in Afrika,
Lateinamerika und Asien auf, die Besteuerung von Medikamenten und
medizinischen Geräten für die arme Bevölkerung abzuschaffen, den
Zugang zu Behandlungsmassnahmen zu verbessern und das unnötige
Sterben und Leiden von Millionen von Kranken zu verhindern, die unter
HIV/AIDS, Tuberkulose, Malaria und anderen pandemischen Krankheiten
leiden.
Informationen über NtDDi
Die NtDDi-Initiative für die Abschaffung von Steuern auf
Medikamente und medizinische Geräte ("No Taxes on Drugs and Devices
Initiative") wurde ins Leben gerufen, um den Zugang zu
lebenserhaltenden Medikamenten und medizinischen Geräten für Menschen
in Entwicklungsländern, die unter HIV/AIDS, Tuberkulose, Malaria und
anderen pandemischen Krankheiten leiden, zu erleichtern. NtDDi setzt
sich aus einer Reihe von Organisationen und Wissenschaftlern mit
ähnlicher Überzeugung zusammen. Zu den Mitgliedern zählen
Wirtschaftswissenschaftler, Gesundheitsexperten und
Handelsbeauftragte , die bei der Abschaffung unnötiger und
hinderlicher Barrieren für die Behandlung der Armen in der Welt
zusammenarbeiten.
Weitere Informationen erhalten Sie von John Procter:
+1-202-431-9827 oder email  jprocter@dcgpr.com

Pressekontakt:

John Procter, +1-202-431-9872, jprocter@dcgpr.com, für NtDDi; oder
Ansprechpartner in Südafrika: Richard Tren für NtDDi, +27-82-921-1081

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