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Gesundheitsförderung Schweiz / Promotion Santé Suisse

8. Nationale Gesundheitsförderungs-Konferenz - Bundesrat Pascal Couchepin geht schwergewichtig mit gutem Beispiel voran

Aarau (ots)

Die Gesundheitsförderung Schweiz will ab 2007 mit
dem nationalen Programm "Gesundes Körpergewicht" dem zunehmenden
Übergewichts-Trend entgegenwirken. Im Zentrum stehen die Schaffung
eines passenden Umfelds sowie Massnahmen auf individueller Ebene.
Hauptzielgruppe sind Kinder und Jugendliche.
Bundesrat Pascal Couchepin, wenn auch nicht zur Hauptzielgruppe
gehörend, geht mit gutem Beispiel voran. Mit einem BMI von 29 ist er
zwar klar übergewichtig, betont aber, dass er sich dessen nun bewusst
ist. "Ich gehe jeden Tag zu Fuss zur Arbeit, um etwas dagegen zu
tun". Gesundheit müsse aber auch Freude machen, bekräftigt er.
Gesundheitsförderung Schweiz hat zur 8. Nationalen
Gesundheitsförderungs-Konferenz Politiker, nationale und
internationale Gesundheitsexperten sowie andere Interessierte
eingeladen. In Referaten und Workshops wird insbesondere die
Strategie zur Förderung eines gesunden Köpergewichts und des
psychischen Wohlbefindens diskutiert.
2.2 Millionen Menschen sind übergewichtig; jedes Jahr kommen
30'000 Personen dazu; Übergewicht und Folgekrankheiten kosten
jährlich 2.6 Milliarden Franken - dies sind keine Horrorszenarien aus
den USA, sondern Fakten aus der Schweiz, wie aus den Referaten klar
wird.
"Wie wollen wir die Ziele gesundes Körpergewicht  und psychische
Gesundheit erreichen?" fragt Verena Diener, Gesundheitsdirektorin des
Kantons Zürich und Präsidentin des Stiftungsrates von
Gesundheitsförderung Schweiz - und gibt die Antwort darauf gleich
selbst:
Bei den Zielgruppen Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen,
wollen wir verstärkt auf der Verhaltensebene und bei den
Rahmenbedingungen investieren".  "Wir wollen den Menschen Kompetenzen
vermitteln, damit sie ihr Leben besser gestalten und kontrollieren
können, um so aktiv zur Stärkung ihrer eigenen psychischen Gesundheit
beitragen können", so Diener.
Denise Rudin von Gesundheitsförderung Schweiz, erläutert die
Komplexität der Übergewichts-Problematik. Sie führt aus, dass nebst
individuellen Massnahmen Bund, Kantone, Krankenversicherer und
Leistungserbringer des Gesundheitswesens in die Strategie eingebunden
werden müssen. "Wer übernimmt Verantwortung für die Gestaltung von
Bewegungsräumen? - für sinnvolle Preisgestaltung und Etikettierung
von Nahrungsmitteln? - und für an Kinder gerichtete TV-Werbung?"
fragt Rudin in ihrem Referat.
Gesundheitsförderung Schweiz und ihre Gäste tagen bis am Freitag
Nachmittag. Mögliche Strategien und Erkenntnisse sollen in Workshops
noch vertieft werden.

Kontakt:

Peter Burri Follath
Leitung Kommunikation Gesundheitsförderung Schweiz
Tel.: +41/78/624'28'04
Internet: www.gesundheitsfoerderung.ch/konferenz

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