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Bundesanwalt Valentin Roschacher in Jena

Bern (ots)

Schweiz an möglichst umfassender Zusammenarbeit mit der EU
interessiert
Bundesanwalt Valentin Roschacher hat von Montag bis
Mittwoch, 21. - 23. Mai, als Gast an der Arbeitstagung des
Generalbundesanwalts mit den Generalstaatsanwältinnen und anwälten
Deutschlands in Jena teilgenommen. Der Bundesanwalt hatte dabei
Gelegenheit, sich aus erster Hand über die an der Tagung
thematisierten Fragen zur Zusammenarbeit der Strafverfolgungsbehörden
innerhalb der EU zu informieren, namentlich über die europäische
Zusammenarbeit im Bereich der EU-Betrugsbekämpfungsbehörde OLAF
("Office Européen De Lutte Anti-Fraude"). Von besonderem Interesse
für die Schweiz waren im weiteren die Erörterungen über den Stand der
EU-Zusammenarbeit im Rahmen von "Eurojust", der Koordinationsstelle
der EU im justiziellen Bereich zur verstärkten Bekämpfung der
schweren organisierten Kriminalität. Die deutschen Vertreter bei
"Eurojust" bekundeten gegenüber dem Bundesanwalt ihr Interesse am
Kontakt und dem Meinungsaustausch mit den Strafverfolgungsbehörden
der Schweiz. Dieses Interesse ist gegenseitig; der Bundesanwalt will
deshalb die in Jena zustande gekommenen Kontakte in weiteren
Gesprächen vertiefen. Grundsätzlich ist die Schweiz an einer
möglichst umfassenden Zusammenarbeit mit der EU zur Bekämpfung der
Organisierten Kriminalität und des grenzüberschreitenden Verbrechens
interessiert und strebt aus diesem Grund auch Verhandlungen mit der
EU über eine Teilnahme am Schengener Sicherheitssystem an.
Gewinnbringend für den Ausbau der Strafverfolgungsbehörde des
Bundes
Mit grossem Interesse hat Bundesanwalt Roschacher im übrigen den
europäisch abgestimmten Erfahrungsaustausch über die Organisation der
Staatsanwaltschaften verfolgt, in dessen Rahmen verschiedene
Organisationsformen, neue Steuerungsmodelle und Reformansätze
diskutiert wurden. Hier kamen verschiedene Aspekte zur Sprache, die
gewinnbringend in den zur Zeit stattfindenden Auf- und Ausbau der
Strafverfolgungsbehörden des Bundes einbezogen werden können, dies im
Zug der neuen Verfahrenskompetenzen des Bundes (Stichwort
"Effizienz-Vorlage") zur Bekämpfung von Organisierter Kriminalität,
Wirtschaftskriminalität, Geldwäscherei und Korruption.

Kontakt:

Hansjürg Mark Wiedmer, Mediensprecher Bundesanwaltschaft,
Tel. +41 31 322 81 69

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