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Bundesrat hält am neuen Passprojekt fest

Bern (ots)

Der Bundesrat hat die Auswirkungen des 11. Septembers
2001 auf das Projekt 'Neuer Schweizer Pass' eingehend analysiert. Er
ist zum Schluss gekommen, den neuen Pass wie vorgesehen auf Anfang
nächsten Jahres einzuführen. Der Schweizer Pass gehört weltweit zu
den sichersten Reisedokumenten.
Der Einsatz von in Reiseausweisen gespeicherten biometrischen
Daten wird auf internationaler Ebene bereits seit längerer Zeit
diskutiert. Definitive Entscheide für den weltweiten Einsatz dieser
Angaben in den Pässen sind allerdings erst in den kommenden Jahren zu
erwarten. Der neue Schweizer Pass ist so ausgelegt, dass er dereinst
auch biometrische Daten aufnehmen könnte.
Als Auswirkung auf die Anschläge vom 11. September 2001 ist in den
USA derzeit ein Gesetz in Arbeit, das für jeden ausländischen
Einreisenden eine Identifikation aufgrund dessen biometrischer Daten
vorsieht. Falls das Gesetz wie vorgesehen in Kraft tritt, müssten
USA-Reisende ab Herbst 2003 einen Pass mit biometrischen Daten haben.
Andernfalls müssten sie ein Visum beantragen, in dem sie ihre
biometrischen Daten bekanntgeben. Diese Daten würden dann in den USA
auch gespeichert.
Bundesrätin Ruth Metzler-Arnold wird den neuen Schweizer Pass am 25.
März 2002 präsentieren.

Kontakt:

Benno Nager, Projektleiter Ausweisschriften
Bundesamt für Polizei
Tel. +41/31/323'75'90

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